Gesunde Ernährung
"Crashdiäten würde ich nicht empfehlen"

Frisches Gemüse sollte ohnehin immer auf den Teller kommen.
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Diätologin Petra Eberharter gibt Tipps für die beginnende Fastenzeit.

LINZ. Die Fastenzeit hat begonnen und viele nehmen sich vor, den Gürtel etwas enger zu schnallen. Grundsätzlich macht Fasten auch Sinn, sagt die Linzer Diätologin Petra Eberharter. Man achtet bewusst für einen bestimmten Zeitraum darauf, was man isst und entzieht sich gewisser Lebens- und Genussmittel. Trotzdem kommt es auf die Methode an. "Crashdiäten", also extremes Hungerfasten oder Nulldiäten, würde die Expertin nicht empfehlen. Da ist das Risiko des berühmten Jo-Jo-Effekts besonders hoch.


Tipp: Intervallfasten

Eine gute Möglichkeit ist das intermittierende Fasten, auch Intervallfasten genannt. Man gönnt dem Körper Ruhepausen und konzentriert sich in der Essphase darauf, was man zu sich nimmt. Man kann entweder 16 Stunden fasten, dann acht Stunden nicht. Oder man wählt das Wochenprinzip, wo an fünf Tagen normal gegessen und an zwei gefastet wird. Wichtig ist eine ausreichende Eiweiß- und Flüssigkeitszufuhr. Dafür eignen sich nicht nur tierische Produkte, sondern Hülsenfrüchte, Nuss-, Samen- oder Kürbiskernmehle, Hanfmehl, Vollkorn, Buchweizen, Hirse und Soja – alles Produkte, die in Österreich angebaut werden. Dieser Zusammenhang zwischen ausgewogener und nachhaltiger Ernährung ist Eberharter besonders wichtig.


Professionelle Beratung

Aber wie geht man das Fasten am besten an? Einen Unterschied macht, ob man gesund ist oder ein Krankheitsbild hat. Wenn der Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird, kann es nämlich zu Mangelerscheinungen kommen. "Wer auf Nummer sicher gehen möchte, holt sich am besten Unterstützung von einer Diätologin", so Eberharter. In ihrer Praxis untersucht sie zuerst Essverhalten, Lebensstil, aktuelle Befunde und macht eine Körperanalyse. Dann wird eine individuelle Methode erstellt. Verzicht muss dabei nicht immer im Vordergrund stehen. Man könne es auch positiv angehen, sagt Eberharter, wenn man etwa während der 40 Fastentage darauf achtet, eine gewisse Menge Obst und Gemüse zu essen, empfohlen wird fünfmal am Tag eine Faust voll.


"Plastikfasten"

Aber auch ganz andere Arten von Fasten schätzt die Diätologin. Beim "Plastikfasten" etwa, verzichtet man auf Plastikverpackungen und tut auch der Umwelt etwas Gutes. Ihr Schwerpunkt liegt auf nachhaltiger und ausgewogener Ernährung mit dem Fokus auf Verdauungsbeschwerden und Stoffwechselgesundheit. Infos: diaetologie-eberharter.at

Frisches Gemüse sollte ohnehin immer auf den Teller kommen.
Diätologin Petra Eberharter gibt Tipps für die Fastenzeit.
Autor:

Christian Diabl aus Linz

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