Krebs: Gut informiert dank neuer App

Fehlinformationen im Internet verwirren Krebs-Patienten, im schlimmsten Fall würden manche sogar die Therapien der Ärzte verweigern, fürchten Mediziner. Eine Initiative rund um die Österreichische Krebshilfe hat deshalb mit „KrebsHILFE“ die erste deutschsprachige App für Android und iOS erstellt, mit der sich Patienten über ihre Erkrankung informieren können.

Persönlicher Krankheitsverlauf

Die App ist eine praktische Hilfe für all jene, die Informationen über eine Krebserkrankung und Therapie suchen. Sie bietet umfangreiche Hilfestellungen und Tipps zu Themen wie u.a. Nebenwirkungen, Ernährung, Rehabilitation, Krebs und Beruf oder die Soforthilfe der Österreichischen Krebshilfe. Die Patienten können in einem persönlichen Bereich, der sich mit einem Passwort schützen lässt, ihren Krankheitsverlauf aufzeichnen, Notizen machen, Termine eintragen oder Tagebuch führen. In persönlichen Checklisten können ausgewählte Tipps aus der App direkt abgespeichert und mit Terminen versehen werden. In einem individuellen Tagebuch kann der Verlauf der wichtigsten Nebenwirkungen Übelkeit, Müdigkeit, Schmerzen und die psychische Verfassung eingetragen werden und – auf Wunsch – direkt an den behandelnden Arzt gesendet werden. Ein eigener Bereich mit Entspannungsmusik rundet das Informations- und Serviceangebot ab.
Zum Start sind Informationen zu Brust-, Prostata- und Darmkrebs verfügbar. Bis Ende 2014 soll die App um neun weitere Krebsarten ergänzt werden.

Aufklärung

Ziel ist es, mit gesicherten Informationen aufzuklären, so der Präsident der Organisation, Paul Sevelda: „Rund 30.000 Patienten und Angehörige suchen jährlich Rat bei unseren 43 Beratungsstellen.“ Im besten Fall würden sie Ärzte fragen, immer öfter aber im Internet nach Informationen suchen. Dort könnten die Patienten aber auf gefährlichen Seiten landen, „wo Geschäftemacherei durch das Wecken falscher Hoffnungen im Vordergrund steht“, so Sevelda.

Ehrenamtliche Mitarbeit

An dem App-Inhalt haben führende heimische Mediziner ehrenamtlich mitgearbeitet, betont die Ö. Krebshilfe. Die Kosten von 60.000 Euro seien aus Spenden finanziert worden, Sponsorengelder aus der Pharmabranche habe man abgelehnt. Unterstützt wird die App auch von der Initiative „Leben mit Krebs“.

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