Kulturmedaille für Linzer Diözesankantor

Von links: Kuratorin Lore Beck, Josef Pühringer, Kristian Schneider, Pfarrer Josef Prinz, Superintendent Gerold Lehner
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  • Foto: Land OÖ/Kraml
  • hochgeladen von Nina Meißl

Im Rahmen einer Abschiedsfeier für Kristian Schneider, Organist und Kantor der Evangelischen Pfarrgemeinde Linz-Innere Stadt und der evangelischen Diözese Oberösterreich am 31. Oktober 2013 in der Linzer Martin-Luther-Kirche, überreichte ihm Landeshauptmann Josef Pühringer die Kulturmedaille des Landes "für herausragende Verdienste um das kulturelle Leben in Oberösterreich". Seit April 2005 war Schneider auch Dozent für Chorleitung im Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk. Er wird nun aus familiären Gründen nach zwölf Jahren Linz verlassen und eine Stelle als Kirchenmusiker im Raum Hamburg annehmen.

"Als Chorleiter und Chorleiterausbildner, als Organist und Orgellehrer sowie als Organisator, künstlerischer Leiter und Dirigent viel beachteter Konzerte hat Kristian Schneider wichtige Akzente im kulturellen und religiösen Leben Oberösterreichs gesetzt. Seine herausragenden kirchenmusikalischen Darbietungen im Rahmen vieler Festgottesdienste in der Martin-Luther-Kirche Linz, die Einführung der wöchentlichen Orgelvesper, die Gründung und Leitung des Kinderchores mit den zahlreichen Auftritten bei Festen, in Gottesdiensten und mit Kindermusicals, die vielen Orgelkonzerte im In- und Ausland und die Rundfunkaufnahmen sind bereits legendär", betonte der Kulturreferent in seiner Laudatio.

Zu Schneiders Aufgaben als Diözesankantor zählten zudem u. a. die fachliche Betreuung von Kandidaten für kirchenmusikalische D- und C-Prüfungen ebenso wie die Fachberatung von Kollegen, die Beratung der Pfarrer in kirchenmusikalischen Fragen, die Mitarbeit im Vorstand von Musica sacra, die Organisation und Durchführung von Chorsingtagen und die Mitarbeit und Mitorganisation im Evangelischen Kirchenmusikverband.

"Kristian Schneider hat im ökumenischen Geist viele persönliche und künstlerische Beziehungen geknüpft und erweitert, die der Diözese auch nachhaltig zugute kommen werden. Die Fülle seiner Aufgaben ist auch Beweis, wie gerne er dies alles getan hat. Er sah es sicherlich nicht als Beruf, sondern als Berufung. Heute verabschieden wir nicht nur einen hervorragenden Kirchenmusiker, sondern auch einen wunderbaren Menschen", so Pühringer.

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