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Klimavolksbegehren – Mach was für's Klima!

Bezirkskoordinator Erwin Reichel (im Bild rechts) informiert mit anderen freiwilligen Helfern über die Ziele des Klimaschutzbegehrens.
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  • Bezirkskoordinator Erwin Reichel (im Bild rechts) informiert mit anderen freiwilligen Helfern über die Ziele des Klimaschutzbegehrens.
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Noch bis zum 29. Juni kann man mit einer Unterschrift beim Klimavolksbegehren ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz setzen. Ob und was das bringt haben wir Befürworter gefragt.

LINZ. "Klimaschutz soll in die Verfassung aufgenommen werden, um für zukünftige Generationen eine lebenswerte Umwelt zu garantieren, unabhängig davon, wer gerade regiert", sagt Bezirkskoordinator Erwin Reichel. Damit fasst er eine der vier Hauptforderungen des Klimavolksbegehrens zusammen. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johannes Kepler Universität hat er die "Scientists for Future"-Regionalgruppe in Oberösterreich mitbegründet. Seit Mitte letzten Jahres wirkt er aktiv beim Klimavolksbegehren als Koordinator für Linz mit.

Lebenswerte Zukunft erhalten

"Mit der Unterschrift wird der Wunsch unterstrichen, jetzt im Sinne unserer Kinder und Enkel zu handeln", so Reichel. Auch Grünen-Stadträtin Eva Schobesberger setzt sich aus diesem Grund für das Klimavolksbegehren ein. "Um dieses Ziel zu erreichen, fordert das Klimavolksbegehren gesetzliche Änderungen, die Klimaschutz auf allen Ebenen ermöglichen und leistbar machen", unterstreicht Schobesberger.

Stadträtin Eva Schobesberger unterstützt ebenfalls die Ziele des Klimavolksbegehrens.
  • Stadträtin Eva Schobesberger unterstützt ebenfalls die Ziele des Klimavolksbegehrens.
  • Foto: Grüne Linz
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Vier Forderungen für den Klimaschutz

Die weiteren Forderungen lauten: Österreich soll bis 2040 klimaneutral werden, klimafreundliches Verhalten soll durch eine ökologische Steuerreform belohnt werden und es braucht mehr Investitionen in den öffentlichen Verkehr sowie erneuerbare Energien. Mit einer Unterschrift kann man als Bürger diese Ziele unterstützen und die Politik zum Handeln auffordern.

Die 17-jährige Mascha Antelmann ist seit einem Jahr bei Fridays for Future in Linz aktiv.
  • Die 17-jährige Mascha Antelmann ist seit einem Jahr bei Fridays for Future in Linz aktiv.
  • Foto: privat
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"Es braucht den Druck der breiten Masse"

Dass eine Unterschrift Sinn macht, davon ist auch Mascha Antelmann überzeugt. Die 17-jährige Schülerin engagiert sich seit einem Jahr aktiv bei "Fridays for Future" in Linz. "Der Druck der breiten Masse ist das Einzige, das die Politiker dazu bewegt, die richtigen Schritte zu setzen", sagt Antelmann. Besonders junge Leute fordert sie zur Unterschrift auf: "Eines der Dinge, die wir tun können, ist das Klimavolksbegehren zu unterschreiben." Gerade im Moment sei es wichtig, den Klimawandel neben Corona wieder ins Bewusstsein zu rücken. "Selbst eine Pandemie kann ihn nicht aufhalten", so die Gymnasiastin, "anfangen könnte jeder damit, sich zu informieren. Dann dürfte es keine Ausrede mehr geben, nicht zu unterschreiben."

Vor der Corona-Krise organisierte Fridays for Future Linz jeden Freitag eine Demonstration für mehr Klimaschutz.
  • Vor der Corona-Krise organisierte Fridays for Future Linz jeden Freitag eine Demonstration für mehr Klimaschutz.
  • Foto: Fridays for Future Linz
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Bis 29. Juni unterschreiben

Alle Linzer ab 16 Jahren können das Volksbegehren noch bis zum 29. Juni persönlich im Neuen Rathaus, im Wissensturm und im Volkshaus Ebelsberg unterschreiben. Außerdem besteht die Möglichkeit, auch online zu unterzeichnen – entweder mit einer Handysignatur oder einer aktiven Bürgerkarte. Mehr Informationen zum Volksbegehren auf: klimavolksbegehren.at

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