Hunde haben Hasch-Keks gefressen
Paar wegen Tierquälerei vor Gericht
- Ein Paar stand am 10. Juni vor Gericht weil sie zwei Hündinnen einen Hasch-Keks haben fressen lassen.
- Foto: FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR
- hochgeladen von Ramona Gintner
Ein Paar (20w, 26m) soll im März zwei Hündinnen einen Hasch-Keks mit Schokolade fressen haben lassen. Laut der 20-Jährigen sei er beim Putzen runtergefallen. Sofortige tierärztliche Hilfe wurde nicht aufgesucht. Stattdessen wurden die Tiere in ein Zimmer gesperrt. Dort seien sie mit erheblichen Vergiftungssymptomen und neurologischen Störungen in ihrem eigenen Urin, Kot und Erbrochenen gelegen. Am Ende kam die 20-jährige Jus-Studentin mit 70 Stunden gemeinnütziger Arbeit davon. Dias verfahren gegen den 26-Jährigen wurde eingestellt.
LINZ. Der Hund gilt als bester Freund des Menschen. Dem Anschein nach haben das aber eine 20-Jährige und ein 26-Jähriger nicht verstanden. Weil sie zwei Hündinnen (3 und 4 Jahre) einen Hasch-Keks gegeben haben sollen, mussten sich die beiden am 10. Juni wegen Tierquälerei vor dem Landesgericht Linz verantworten. Laut der 20-Jährigen ist ihr der Keks beim Putzen runtergefallen. „Gina“ und „Athene“ sollen dann noch Krümel erwischt haben. Die Jus-Studentin habe sie noch beobachtet, ist aber dann ins Bett gegangen.
Die Staatsanwaltschaft warf ihr Unterlassung vor. Denn anstelle einen Tierarzt aufzusuchen, waren laut Anklage die Tiere in einen Raum eingesperrt. Die Hunde seien dort mit Vergiftungssymptomen und neurologischen Störungen in ihrem eigenen Urin und Kot gelegen. Erst am nächsten Vormittag wurde der Zustand der Tiere bemerkt. Eine Mitbewohnerin und Besitzerin von „Athene“ soll die Polizei verständigt haben. Auch die Amtstierärztin kam.
Am Ende kam die 20-Jährige mit einer Diversion davon. Sie muss 70 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Das Verfahren gegen den 26-Jährigen wurde eingestellt, Näheres dazu ist der Presseabteilung des Landesgerichts Linz nicht bekannt.
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