Klimakrise
Klimavolksbegehren startet am 22. Juni

Die Organisatoren um Katharina Rogenhofer fordern unter anderem einen Stop für klimaschädliche Treibhausgase.
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  • Die Organisatoren um Katharina Rogenhofer fordern unter anderem einen Stop für klimaschädliche Treibhausgase.
  • Foto: Ines-Bacher
  • hochgeladen von Christian Diabl

Wer die Bundesregierung zu entschlossenem Handeln im Kampf gegen die Klimakrise ermuntern will, kann das von 22. bis 29. Juni mit einer Unterschrift unter das Klimavolksbegehren tun.

LINZ. Schmelzende Gletscher, verheerende Dürren, brennende Wälder und düstere Prognosen der Wissenschaft: Corona hat die Klimakrise zwar kurzfristig aus den Schlagzeilen verdrängt. An ihrer Dringlichkeit hat sich aber nichts geändert. Von 22. bis 29. Juni kann man deshalb das Klimavolksbegehren unterschreiben und von der Politik entschlossenes Handeln einfordern. Zwar konnten mit 114.000 Unterschriften schon in der ersten Phase genug für eine verbindliche Behandlung im Parlament erreicht werden. Und manche der Forderungen stehen sogar bereits im türkis-grünen Regierungsprogramm wie die Investitionen in den Öffi-Ausbau oder das Ziel der Klimaneutralität Österreichs bis 2040. Aus Sicht der Initiatoren geht es nun aber darum, genug politischen Druck aufzubauen, damit das auch umgesetzt wird. Dafür zählt jede Unterschrift. Außerdem: „Österreich hat mit weiteren Maßnahmen die Chance als Vorreiter eine Vorbildfunktion einzunehmen“, sagt Volksbegehren-Sprecherin Katharina Rogenhofer. 


Das sind die zentralen Forderungen

  • Klimaschutz als Verfassungsrecht, damit das Thema unabhängig von der jeweiligen Regierung behandelt wird
  • Garantierte Finanzierung der Energiewende und flächendeckende Versorgung mit klimafreundlicher Mobilität
  • Klimafreundliches Handeln und Wirtschaften muss belohnt werden und für jeden machbar bzw. leistbar werden.
  • Vollständiger Abbau klimaschädigender Subventionen
  • Laufende und unabhängige Klima-Checks nach wissenschaftlichen Standards
  • Verpflichtende Nachbesserungen in der Klimapolitik. 
  • Grundrechte berücksichtigen, alle Maßnahmen sollen in einem transparenten, demokratischen Prozess erfolgen, ohne Einschränkungen der Grundrechte

Unterschrift auch digital möglich

Wer in Linz gemeldet ist und das Volksbegehren unterstützen will, kann das persönlich im Neuen Rathaus, im Wissensturm und im Volkshaus Ebelsberg tun. Unterschreiben kann man Montag und Donnerstag von 8 bis 20 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 16 Uhr und Samstag von 8 bis 12 Uhr. Außerdem besteht die Möglichkeit, auch online zu unterzeichnen – entweder mit einer Handysignatur oder einer Bürgerkarte – sofern diese freigeschaltet ist. Die Handysignatur dient als persönliche Unterschrift im Internet und ist der eigenhändigen Unterschrift gleichgestellt.

Mehr Informationen rund um das Klimavolksbegehren gibt es auf der Website der Initiative.

Die Organisatoren um Katharina Rogenhofer fordern unter anderem einen Stop für klimaschädliche Treibhausgase.

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