Essen in Linz ohne Schnickschnack
Die besten Spartipps für JKU-Studenten
- hochgeladen von Aleksei Bespechnyi
Oh, Linz. Diese glänzende österreichische Stahlstadt, in der Studierende von Träumen, Schulden und allem leben, was sie nicht vor den Abschlussprüfungen in den Ruin treibt. Wenn du an der JKU gerade so über die Runden kommst wie wir anderen, hier ist der ehrliche Guide, wie du nicht verhungerst, ohne deine Seele zu verkaufen.
Zuerst die Uni Mensa: Dein Rettungsanker – günstig, schnell, ein ordentliches Schnitzel oder Curry für 3–5 €. Hohes Volumen, wenig Drama, subventioniertes Essen, das tatsächlich genießbar ist. Greif mittags zu und tu so, als wärst du zivilisiert.
Die echten Highlights für kleines Geld: Die asiatischen Nudelbuden. Vergiss die 4–5 €-Kaffees in schnöseligen Wiener-Style-Cafés; eine riesige Schüssel gebratene Nudeln oder Ramen bei Läden wie Fu Cheng Noodlehouse (immer noch ein Top-Tipp) oder Noodle King kostet dich nur 7–11 €, oft sogar weniger für die vegetarische oder einfache Hühnchen-Variante. Und hier ist die harte Wahrheit: Eine gute Hühnersuppe hat keine Nationalität. Sie schmeckt verdammt lecker, egal ob in einem stickigen österreichischen Gasthaus mit Mini-Portion und happigem Preis oder in einer no-frills asiatischen Bude, wo die Schüssel doppelt so groß, doppelt so sättigend und halb so teuer ist. Gleicher tröstender Schlürfspaß, gleicher intensiver Geschmack – nur mit schlauerer Kosten-Nutzen-Rechnung beim Asia-Laden. Warum für Prestige Aufpreis zahlen, wenn du mehr für weniger Geld bekommst und dich trotzdem wie ein Gewinner fühlst?
Weitere Gewinner: Leberkas-Pepi für spätnächtliches Würstel-Paradies zu kleinen Preisen, schnelle Burger bei Burgerista oder Snacks im tiktak café und an den JKU-Spots wie Ch@t – hier beißt nichts richtig ins Portemonnaie.
Jetzt der echte Studenten-Hack: Pfand. Auf jede Flasche und Dose, die du kaufst, kommen 25 Cent Pfand. Trink sie aus, schlepp die Leergut-Berge zu einer Supermarkt-Rückgabestation – Lidl, Hofer, Spar, egal. Diese klirrende Lawine wird zu barem Geld (oder einem Bon) für deinen nächsten Einkauf. Blanker Studentenalltag: Sammle von Partys, aus Wohnheim-Mülleimern, von Kumpels – und zack, hast du 5–10 € extra, ohne betteln zu müssen. Kostenloses Geld als Recycling getarnt. Genial.
... Abseits vom Pfand gibt’s noch den Klassiker: „Reduzierte Ware“. Kurz vor Ladenschluss (so ab 19 Uhr) schnappst du dir bei Billa, Spar & Co. Fleisch, Aufschnitt, Käse und Backwaren mit den 50%-Aufklebern. Perfekt, wenn du sie noch am selben Tag verbrauchst.
Der Profi-Move: Rettertaschen / Too Good To Go
Wenn die Jagd nach gelben Stickern zu mühsam ist, wird’s Zeit für „Retter Sackerl“. Über Apps wie Too Good To Go reservierst du für kleines Geld (meist 3–6 €) eine Überraschungstüte mit allem, was Bäcker, Asia-Läden oder Supermärkte wie Billa oder Penny am Ende des Tages übrig haben. Du weißt nie genau, was drin ist – aber es ist immer ein Schnäppchen und rettet gutes Essen vor der Tonne. Eine Tüte kann dich mit Brot, Gemüse und Milchprodukten für Tage versorgen. Ein Must-have für den studentischen Geldbeutel und das Gewissen.
Und natürlich: Die Basics bei Hofer und Lidl holen – Nudeln, Reis, Linsen, TK-Gemüse. In großen Mengen vorkochen, dann lebst du wie ein König vom Mindestbudget.
Fazit: Linz holt keine Michelin-Sterne, aber du kannst dich hier wie ein Boss für kleines Geld satt essen. Bauch füllen, Schnickschnack skippen, ein weiteres Semester überstehen. Jetzt ab zu den Vorlesungen, bevor du zum echten Zombie wirst.
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