LINZ AG erhält EIB-Gelder
200 Millionen Euro für moderne Energie- und Wasserversorgung
- Von links: EIB-Vizepräsident Karl Nehammer, Linz' Bürgermeister Dietmar Prammer, Aufsichtsratsvorsitzender der Linz AG und Linz AG-Generaldirektor Erich Haider.
- Foto: EIB
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Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt der LINZ AG 200 Millionen Euro für den Ausbau einer integrierten Energie-, Wasser- und Abwasserinfrastruktur zur Verfügung. Ziel ist es, die Versorgung von rund 400 000 Einwohnerinnen und Einwohnern sowie zahlreichen Betrieben in der Region sicherer, effizienter und umweltfreundlicher zu machen.
LINZ. Kern des Projekts, das bis 2029 abgeschlossen sein soll, ist die engere Verknüpfung von Fernwärme, Fernkälte und Wassermanagement. Geplant ist die Nutzung und Wiederverwendung von Abwärme, unter anderem durch zwei neue Fernwärme-Rückgewinnungsanlagen mit Wärmepumpen in einer Müllverbrennungsanlage und in einem Biomassekraftwerk. Zusätzlich errichtet die LINZ AG ein neues Fernkältezentrum und erweitert das Kältenetz, um der steigenden Nachfrage nach Kühlung gerecht zu werden. Unterstützt werden die Maßnahmen durch einen sogenannten Multi-Utility-Tunnel. Parallel dazu sind Modernisierungen entlang des gesamten Wasserkreislaufs vorgesehen – von der Gewinnung über die Verteilung bis hin zur Abwassersammlung und -behandlung. Damit sollen die Versorgungssicherheit erhöht und die Einhaltung von EU-Standards langfristig gewährleistet werden.
- Das Gruppenfoto zeigt neben den Gästen der EIB rund um Vizepräsident Karl Nehammer, den Aufsichtsratsvorsitzenden der Linz AG, Bürgermeister Dietmar Prammer, Linz AG-Generaldirektor Erich Haider, Linz AG-Vorstandsdirektorin Jutta Rinner, Linz AG-Vorstandsdirektor Josef Siligan sowie weitere Vertreter der Linz AG.
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„So günstig, sicher und nachhaltig wie möglich“
EIB-Vizepräsident Karl Nehammer betonte den Ansatz, „Energie- und Wassersysteme [zu] verbinden, um Effizienzpotenziale zu heben, die isoliert nicht erreichbar wären“. Dieser integrierte Zugang unterstreiche die Bedeutung vorausschauender Planung für eine zukunftsfähige Infrastruktur. Der Generaldirektor der LINZ AG, Erich Haider, sagte, die Finanzierung unterstütze „hochinnovative Zukunftsprojekte“ des Unternehmens; Ziel sei es, Leistungen von der Trinkwasser- und Energieversorgung bis zur Abfall- und Abwasserentsorgung „so günstig, so sicher und so nachhaltig wie möglich“ bereitzustellen.
Das Projekt ist Teil von REPowerEU. Das Programm zielt darauf ab, Europas Abhängigkeit von Öl und Gas zu beenden, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen und den öffentlichen Sektor bei der Energiewende zu unterstützen.
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