Polytechnikum Urfahr
Start ins Berufsleben

Insgesamt 175 Schüler absolvieren derzeit ihr letztes Pflichtschuljahr in der Polytechnischen Schule Urfahr.
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  • Insgesamt 175 Schüler absolvieren derzeit ihr letztes Pflichtschuljahr in der Polytechnischen Schule Urfahr.
  • Foto: PTS Urfahr
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Wiederholt zeichnete das Bildungsministerium ein Projekt der Polytechnischen Schule Urfahr aus.

LINZ. Ein praxisnahes Schuljahr, das den Weg zu mehr als 200 verschiedenen Lehrberufen ebnet – das ist das Angebot der Polytechnischen Schule Urfahr. Dass das in Urfahr nicht nur eine Floskel ist, beweist unter anderem der PTS-Projektpreis, den die Schule nun zum wiederholten Male in Wien vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung erhielt. Ausgezeichnet wurde ein Kreativprojekt, in dem sich die Schüler mit Vandalismus auseinandersetzten.

"Wesentliche Abnahme"

Die Jugendlichen dokumentierten die Sachbeschädigungen im Schulgebäude mit der Handykamera. Anschließend wurden die verfremdeten Bilder ausgestellt. Die Ausstellung der Arbeiten im Schulgebäude soll zur bewussteren Wahrnehmung des Raums und Auseinandersetzung mit der Gestaltung desselben ein. "Das Kreativprojekt wurde wissenschaftlich begleitet. Am Ende des Jahres konnte eine wesentliche Abnahme des Vandalismus in der Schule festgestellt werden", so Schulleiter Christian Bauer. Bereits im Vorjahr ging der Preis an die PTS Urfahr für ein Digitalisierungsprojekt. An der Schule werden zahlreiche weitere Projekte umgesetzt. Das Thema Nachhaltigkeit wird etwa im Schulgarten gelebt, wo die Schüler der Tourismusberufe Gemüse anpflanzen und schließlich auch im Kochunterricht zu saisonalen Speisen verkochen. Im Fachbereich Gesundheit wird das Thema Pflege forciert und die theoretische Ausbildung im benachbarten Seniorenzentrum Franz-Hillinger gleich in die Praxis umgesetzt. Davon profitieren die Senioren, die Jugendlichen wiederum erhalten einen Einblick in die Ausbildung zum Sozialfachbetreuer.

Jobcorner und Jugendcoaches

175 Schüler und damit um eine Klasse mehr als noch im Vorjahr absolvieren 2019/20 am Hinsenkampplatz ihr letztes Schuljahr vor dem Start ins Arbeitsleben. "Die Jugendlichen realistisch auf die Berufswelt vorbereiten", umreißt Schulleiter Bauer das Motto der Schule. Im Unterricht wird den Jugendlichen daher auch Hilfestellung bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen geleistet. Im Jobcorner erhalten die Schüler auch außerhalb der Unterrichtszeit Unterstützung von Lehrkräften und eigenen Job- und Jugendcoaches.

Autor:

Andreas Baumgartner aus Linz

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