Lederwasch-Theaterproduktion
Im Zuschauerraum zu sein, war schlichtweg ein Genuss
- v.l. Alexander Feuchter (Lederwasch jung), Ehrnie Wimmer (Mutter), Alexandra Bäckenberger (Schwester Anna), Marcella Wieland (Schwester Elisabeth).
- Foto: LKV/Gappmayer
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"Lederwasch – Eine Lungauer Künstlerfamilie": Dass es sich um Amateurtheater handelte, war so gut wie kaum zu merken; im Gegenteil, die Darbietungen waren brilliant.
TAMSWEG. Lederwasch hatte sich echt gewaschen. Gemeint ist freilich die Mokrit-Theaterproduktion "Lederwasch – Eine Lungauer Künstlerfamilie", die beginnend mit der Premiere am 18. Juli bis zur Dernière am 2. August 2026 am Leonhardsberg in Tamsweg – bei Schlechtwetter in und sonst rund um die Wallfahrtskirche St. Leonhard – zur Aufführung gebracht worden ist. Nicht nur die Figuren, sondern auch das schauspielagierende Mokrit-Team gab sich als "Künstlerfamilie" – die Mokrit-Künstlerfamilie sozusagen – zu erkennen. Dass es sich um Amateurtheater handelte, war so gut wie kaum zu merken; im Gegenteil, die Darbietungen waren brilliant.
- AkteurInnen
- Foto: LKV/ Mokrit
- hochgeladen von LKV Lungau Kultur
Beim Stück handelt sich um ein Historienstück; und es war bestimmt nicht leicht – viel eher sogar schwierig – einen komplexen geschichtlichen Stoff in eine Theatergeschichte zu verpacken. Dem Mokrit-Team ist dies aber mehr als gelungen. Dem Zuschauer erschlossen sich die Zusammenhänge. Auch Zeitsprünge – das war sicher auch schwierig umzusetzen – wurden exzellent rübergebracht. Im Zuschauerraum zu sein, war schlichtweg ein Genuss.
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