Rettungsaktion am Leonhardsberg
Bergrettung Tamsweg befreit verirrte Kinder bei Nacht aus Fels
- Die Bergrettung war im Dunklen im Einsatz - hier der Blick auf das abendliche Tamsweg.
- Foto: Robert Stecker / Bergrettung Tamsweg
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Am Donnerstagabend geriet eine Wandergruppe aus einer Frau und fünf Kindern am Leonhardsberg in Tamsweg in eine gefährliche Situation. Die Bergrettung Tamsweg führte eine aufwendige Rettungsaktion durch, um die Gruppe sicher ins Tal zu bringen.
TAMSWEG. Am Donnerstagabend, dem 14. November 2024, um 17:56 Uhr, alarmierte eine Frau die Bergrettung Tamsweg, nachdem sie sich gemeinsam mit fünf Kindern auf dem Leonhardsberg in eine missliche Lage gebracht hatte. Die Gruppe war beim Aufstieg vom markierten Weg abgekommen und befand sich im steilen, unwegsamen Gelände. Die anbrechende Dunkelheit und das anspruchsvolle Terrain machten ein Weiterkommen für die Wanderer unmöglich.
Einsatz der Bergrettung
Kurz nach dem Notruf rückte die Bergrettung Tamsweg mit sieben Rettungskräften aus. Die Bergretterinnen und Bergretter waren mit einem Einsatzfahrzeug und einem Quad ausgestattet, um das felsige Gelände schnell und sicher zu bewältigen. Bereits auf etwa 1.280 Metern Seehöhe konnten die Einsatzkräfte die Gruppe ausfindig machen.
- Die Bergrettung war im Dunklen im Einsatz
- Foto: Robert Stecker / Bergrettung Tamsweg
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Abseilaktion zur Rettung
Da das Gelände für eine sichere Fortbewegung der Kinder ungeeignet war, entschieden sich die Rettungskräfte für eine Abseilaktion. Unter Nutzung eines Seilgeländers seilten die Bergretterinnen und Bergretter die Gruppe sorgsam über die Felsen ab und brachten sie sicher zurück auf den Wanderweg. Hier wurde die Gruppe weitergeführt, um den Abstieg in Begleitung der Rettungskräfte sicher fortsetzen zu können.
Ein Kind hat sogar beide Schuhe verloren und musste zwischenzeitlich die Bergschuhe eines Bergretters tragen, damit es nicht ohne Schuhe abgeseilt werden musste. Der Bergretter selbst führte die Bergung ohne Schuhe durch, nur in Socken
- Ein Kind hat sogar beide Schuhe verloren und musste zwischenzeitlich die Bergschuhe eines Bergretters tragen, damit es nicht ohne Schuhe abgeseilt werden musste. Der Bergretter selbst führte die Bergung ohne Schuhe durch, nur in Socken, wie am Bild zu sehen.
- Foto: Robert Stecker / Bergrettung Tamsweg
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Übergabe an die Alpinpolizei
Am Güterweg angekommen, warteten bereits Beamte der Alpinpolizei auf die Gruppe. Diese übernahm die Betreuung und begleitete die Mutter mit den fünf Kindern sicher ins Tal. Dort wurden sie von ihren erleichterten Familienangehörigen in Empfang genommen. Die Rettungsaktion war damit erfolgreich abgeschlossen.
- Foto: Robert Stecker / Bergrettung Tamsweg
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Einsatzkräfte und Einsatzende
Insgesamt waren sieben Bergretterinnen und Bergretter der Ortsstelle Tamsweg sowie zwei Polizistinnen und Polizisten der Alpinpolizei an der Rettungsaktion beteiligt. Der Einsatz endete um 21:17 Uhr. Der Bericht zur Rettungsaktion stammt von der Bergrettung Tamsweg.
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