Wo aus Wasser Strom wird

Der Rotgüldensee versorgt das Kraftwerk Hintermuhr der Salzburg AG mit Wasserkraft.
  • Der Rotgüldensee versorgt das Kraftwerk Hintermuhr der Salzburg AG mit Wasserkraft.
  • Foto: (c) Salzburg AG
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

MUHR. Das Kraftwerk Murfall war 1922 das erste Kraftwerk im Lungau überhaupt. Der Standort ist auch in der Gegenwart ein wichtiger Standort der Energieerzeugung.

Vier Wasserkraftwerke im Lungau

Heute betreibt die Salzburg AG vier Kraftwerke im Bezirk Tamsweg, drei davon in der Gemeinde Muhr: Murfall, Hintermuhr und Rotgülden. Ein weiteres Werk befindet sich in Zederhaus. „Der Ausbau der Erneuerbaren Energien hat für uns oberste Priorität", sagt Horst Ebner, Vorstand der Salzburg AG und verweist dabei auf fortlaufende Investitionen der Salzburg AG in Wasserkraft, Photovoltaik und Biomasse.

Lungau ist energieautark

Das Kraftwerk Hintermuhr nutzt Wasser aus dem Rotgüldensee, der Mur, der Muritzen und dem Altenbergbach. Fast alle Anlagenteile sind zum Schutz des Nationalparks im Berg untergebracht: Kraftwerk, Druckstollen, Wasserüberleitung, Schalt- und Umspann-Anlage. Der Rotgüldensee soll zudem dazu dienen, das Gebiet besser gegen Überflutungen und Vermurung abzusichern.
Ebner betont: "Das Kraftwerk Hintermuhr ist etwas ganz Besonderes: es war 1991 das erste Kavernenkraftwerk der Salzburg AG und wurde 2008 zum Pumpspeicherkraftwerk erweitert, dadurch konnten wir die Leistung verdreifachen. So sichern die Kraftwerke Hintermuhr und Zederhaus die Energieversorgung des Lungaus aus eigener Quelle“, erklärt er .

Salzburg AG baut am 30. Kraftwerk

Seit 1899 – also seit 118 Jahren – versorgen die Wasserkraftwerke der Salzburg AG ihren Klienten mit sauberem Strom. Die Salzburg AG betreibt 29 Wasserkraftwerke, mit dem Bau des 30. Kraftwerks in Gries im Pinzgau wurde im September 2016 begonnen.
Die Salzburg AG zeigt sich auch stolz darauf, dass 90 Prozent des elektrischen Stroms, den sie an ihre Kunden liefert, aus Wasserkraft stammt. Zum Vergleich: österreichweit sind es 62 Prozent, europaweit 12 Prozent (als Quelle zieht die Salzburg AG hier Statistiken aus "Österreichs Energie, Stand 2015" heran).

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