Bilanz der Caritas 2022
Über 80.000 Einsatzstunden im Bezirk Melk
- Gerlinde Resl, Einsatzleiterin der Sozialstation Scheibbs auf ihrem Weg zu den Kundinnen und Kunden in der mobilen Pflege der Caritas.
- Foto: Caritas St. Pölten/Franz Gleiss
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Die Caritas der Diözese St. Pölten leistete im Vorjahr über 146.000 Stunden professionelle mobile Pflege im östlichen Mostviertel, davon über 80.000 Einsatzstunden im Bezirk Melk.
Auch im Jahr 2022 waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas Hauskrankenpflege 365 Tage im Einsatz für die Gesundheit ihrer Kundinnen und Kunden.
BEZIRK. „Mein Dank geht an unsere Einsatzleitungen und ihre Teams, die mit großem Engagement, Professionalität und Zusammenhalt tagtäglich zeigen: Pflege ist ein schöner und vielfältiger Beruf“, betont Bereichsleiterin Karin Thallauer. „Wir sehen in den Ergebnissen unserer Mitarbeiterbefragung, dass der Bereich der mobilen Pflege besonders hohe Zufriedenheitswerte aufzeigt. Die Caritas bietet hier eine sehr gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ein gutes Betriebsklima, persönliche Aus- und Weiterbildungen und einen abwechslungsreichen Job in Wohnortnähe.“
- Gerlinde Resl, Einsatzleiterin der Sozialstation Scheibbs auf ihrem Weg zu den Kundinnen und Kunden in der mobilen Pflege der Caritas.
- Foto: Caritas St. Pölten/Franz Gleiss
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Digitale Pflegedokumentation
Auch die Ausrollung der digitalen Pflegedokumentation im Jahr 2021 trägt wesentlich zur Zufriedenheit, aber auch zur Professionalisierung bei. „Die digitale Pflegedokumentation hat sich in den letzten beiden Jahren bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestens etabliert. Sie werden dadurch deutlich von Bürokratie entlastet und unsere Kundinnen und Kunden können individueller gepflegt und betreut werden“, hebt Pflegedienstleiterin Andrea Harm die Vorteile des neuen Systems hervor.
In den acht Sozialstationen im östlichen Mostviertel haben die 212 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahr 2022 mehr als 1.000 ältere und pflegebedürftige Menschen in über 146.000 Einsatzstunden versorgt. Davon leisteten im Bezirk Melk die 117 Mitarbeiterinnen un Mitarbeite der 4 Sozialstationen Mank, Pöchlarn, Alpenvorland und Ybbsfeld insgesamt über 80.000 Einsatzstunden und betreuten dabei 584 Kundinnen und Kunden. Dafür wurden über 700.000 gefahrene Kilometer zurückgelegt.
„Jede Pflege- und Betreuungssituation ist anders und wird individuell von unseren DGKP eingeschätzt. Im direkten Gespräch finden sich gerade dann, wenn es sich um flexible Kundenbzw. Angehörige handelt, oft gute Lösungen.“, so Karin Thallauer.
Personalmangel ist Herausforderung
Dennoch - der Personalmangel und die demografische Entwicklung hin zu einer immer älter werdenden Gesellschaft sind in den nächsten Jahren eine große Herausforderung. „Immer mehr Menschen werden in Zukunft aufgrund der demografischen Entwicklung auf professionelle und empathische Betreuung im Alter angewiesen sein. Dazu braucht es weiterhin eine gute Zusammenarbeit aller Berufsgruppen von der Heimhilfe, über den/die Fachsozialbetreuer*in bin hin zum/zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger*in. Um die zukünftig steigende Nachfrage abdecken zu können, setzen wir auf die Höherqualifizierung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unterstützen junge Menschen sowie Umsteigerinnen und Umsteiger, die einen Pflegeberuf ergreifen möchten“, betonen Regionalleiter Manfred Mandl und Pflegeleiterin Andrea Reiter.
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Zur Sache
Bezirk Melk (Mank, Pöchlarn, Alpenvorland St. Leonhard a. Forst, Ybbsfeld - St. Martin am Ybbsfelde)
4 Sozialstationen mit 117 Mitarbeiter*innen leisteten in Summe 80.829 Einsatzstunden und betreuten dabei 584 Kund*innen. Dabei wurden knapp über 700.000 km zurückgelegt.
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