Arbeitslosigkeit steigt
Das AMS Melk läuft im Vermittlungs-Dauerlauf
- Helmut Fischer, Geschäftsstellenleiter des AMS Melk.
- Foto: AMS
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Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Melk ist im Juni 2026 deutlich gestiegen. Mit einem Plus von 16,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sind aktuell 1.425 Personen beim AMS Melk arbeitslos gemeldet. Damit spiegelt sich auch regional die weiterhin angespannte wirtschaftliche Lage wider.
MELK. Gleichzeitig setzt das Arbeitsmarktservice verstärkt auf Vermittlungsaktivitäten, um gegenzusteuern. Seit Jahresbeginn wurden im Bezirk Melk bereits 7.207 Vermittlungsvorschläge an Arbeitsuchende übermittelt. Allein im vergangenen Monat erhielten 1.074 Personen konkrete Jobangebote.
„Jedes passende Jobangebot erhöht die Chance, offene Stellen rasch zu besetzen und Arbeitslosigkeit möglichst kurz zu halten. Gerade in der aktuell angespannten Lage am Arbeitsmarkt setzen wir auf rasche Vermittlung und enge Abstimmung mit den Betrieben“, betont Helmut Fischer, Leiter des AMS Melk.
- Das AMS Melk setzt verstärkt auf Vermittlung, um die steigende Arbeitslosigkeit abzufedern.
- Foto: Rabl
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Bemühungen zeigen Wirkung
Ein Blick auf die Arbeitsaufnahmen zeigt, dass diese Bemühungen Wirkung entfalten: Von Jänner bis Juni konnten insgesamt 2.622 Jobsuchende ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Beschäftigung beenden. Darunter befinden sich 450 junge Menschen unter 25 Jahren sowie 315 Personen über 55 Jahre.
148 Langzeitarbeitslose
Eine der größten Herausforderungen bleibt die Langzeitarbeitslosigkeit: Aktuell sind 148 Personen im Bezirk Melk seit einem Jahr oder länger ohne Beschäftigung vorgemerkt. „Je länger Arbeitslosigkeit dauert, desto schwieriger wird der Wiedereinstieg. Deshalb setzen wir auf Vermittlung vom ersten Tag, gezielte Qualifizierung und eine enge Begleitung jener Menschen, die bereits länger ohne Arbeit sind“, so Fischer.
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