Melker Wirtschaft läuft wieder

Raschwurde nach dem Hochwasser auch im Stadtheurigen Koloman von Rupert Zeller augerämt. Es muss weitergehen.
  • Raschwurde nach dem Hochwasser auch im Stadtheurigen Koloman von Rupert Zeller augerämt. Es muss weitergehen.
  • Foto: Berger
  • hochgeladen von Melanie Grubner

MELK. (mb) Das vergangene Hochwasser war eine Katastrophe für die Melker Wirtschaft. Eine knappe Woche herrschte Ausnahmezustand in der Altstadt. Neben den entstandenen Sachschäden müssen Schädigungen durch Betriebsausfälle verzeichnet werden.
Selbst jene, die nicht direkt vom Wasser betroffen waren, mussten Einbußen hinnehmen, denn eingekauft wurde nur das Notwendigste und der Tourismus kam quasi zum Erliegen. "Vor allem durch den Ausfall des Schiffstourismus hatten wir viele Stornierungen", berichtet Michaela Romako, Tourismusangestellte im Stift Melk.

Voller Elan trotz der Verluste

Heute ist aber von Jammern unter den Wirtschaftstreibenden keine Spur. Vielmehr spürt man Solidarität und Tatendrang. Im Eiltempo wurde gesäubert, Waren und Möbel eingeräumt und der Betrieb wieder aufgenommen. "Mit den Helfern haben wir es geschafft, sehr schnell wieder öffnen zu können", berichtet Rupert Zeller, Inhaber des Melker Stadtheurigen Koloman. Auch die Betriebsangestellten waren unermüdlich im Einsatz. "Ich bin stolz auf meine Mitarbeiter", lobt Doris Barbato, Besitzerin des Schuhhauses Leopoldinger diese. Für die Kundschaft ist daher längst wieder alles bereit.

Wirtschaftskammer hilft
In der Gemeinde Melk sind laut Wirtschaftskammer (WKO) -Bezirksstellenleiter Andreas Nunzer um die 25 Betriebe betroffen. "Es soll möglichst rasch und unbürokratisch geholfen werden", meint er. Eine Soforthilfe-Aktion der WKO soll bis zu 10.000 Euro für geschädigte Betriebe bringen. Info: www.meinbezirk.at

Autor:

Manuela Berger aus Melk

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