Meine Gemeinde im Check
Hilfe im Alter rund um die Uhr im Bezirk Mistelbach

Das Hilfswerk-Team aus Poysdorf ist rund um die Uhr für die Kunden im Einsatz.
  • Das Hilfswerk-Team aus Poysdorf ist rund um die Uhr für die Kunden im Einsatz.
  • Foto: Foto: Hilfswerk Niederösterreich / Franz Gleiß
  • hochgeladen von Karina Seidl-Deubner

BEZIRK MISTELBACH (mk). In Würde alt werden, möglichst lange selbstbestimmt leben und dennoch Hilfe zur Hand haben, wenn sie gebraucht wird. Das ist ein großer Wunsch vieler Niederösterreicher. Vom betreuten Wohnen über die mobile Pflege bis hin zu unseren Pflegeheimen gibt es viele Möglichkeiten unter denen man im Alter wählen kann. Wir haben uns angeschaut, in welchen Gemeinden man beruhigt alt werden kann.

Betreutes Wohnen

Betreutes Wohnen ist eine zeitgemäße Alternative für Menschen, die eine barrierefrei und altersgerecht gestaltete Mietwohnung wünschen und das Bedürfnis nach Gemeinschaft in einem stimmigen sozialen Umfeld abdecken möchten. In Laa an der Thaya entstand 2017 die KAMPTAL-Wohnhausanlage "Betreutes Wohnen" direkt am Mühlbach. In der barrierefreien Anlage können die Bewohner im Gemeinschaftsraum gemeinsam spielen, lachen und tratschen. Im Mietpreis steckt bereits ein Basispaket des NÖ Hilfswerks.

24-Stunden-Betreuung

Wer sein eigenes Zuhause nicht verlassen möchte und sich trotzdem gut betreut wissen möchte, greift auf eine 24-Stunden-Betreuung zurück. 2018 wurden 585 Personen aus dem Bezirk vom Land NÖ in diesem Bereich unterstützt. Die angebotenen Pflegeleistungen reichen von der Unterstützung bei alltäglichen Erfordernissen wie Kochen, Körperpflege, Ankleiden und dem Gang auf die Toilette bis zur Förderung kognitiver Fähigkeiten, zum Beispiel durch Gedächtnistraining.

Pflegeheime

Im Bezirk Mistelbach gibt es drei Pflegeheime mit 445 Plätzen: in Mistelbach, in Laa an der Thaya und in Wolkersdorf. Um in ein Pflegeheim aufgenommen zu werden, gibt es allerdings bestimmte Kriterien: man muss seinen Hauptwohnsitz in Niederösterreich haben, über 60 Jahre alt sein und zumindest Pflegegeld der Stufe 4 beziehen.

Verteilung der Pflegeformen

Im Bezirk Mistelbach werden 58,6 % der pflegebedürftigen Personen von direkten Angehörigen, Freunden oder Nachbarn betreut. 18,7 % nehmen mobile Betreuung und Pflege in Anspruch. 11 % werden stationär betreut und 11,7 % haben eine 24-Stunden-Betreuung. "Wir wollen allen Menschen in unserem Bezirk ein Altern in Würde ermöglichen. Dafür arbeiten wir im Miteinander von Pflegern, Angehörigen, Pflegeorganisationen und Land NÖ", so die Landtagsabgeordneten Manfred Schulz und Kurt Hackl.

Autor:

Karina Seidl-Deubner aus Mistelbach

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