Arbeiterkammer Mistelbach: 1,7 Millionen für Arbeitnehmer

AK-Bezirksstellenleiter Rudolf Westermayer und AK Niederösterreich-Kammerrat Peter Schaludek.
  • AK-Bezirksstellenleiter Rudolf Westermayer und AK Niederösterreich-Kammerrat Peter Schaludek.
  • hochgeladen von Marina Kraft

1,7 Millionen Euro. So viel hat die Arbeiterkammer Mistelbach im Jahr 2018 für ihre Mitglieder nach Problemen am Arbeitsplatz. "Das ist Geld, das den Beschäftigten zusteht. Es ist ihnen aber aus verschiedenen Gründen vorenthalten worden – bis die Experten der AK Niederösterreich interveniert haben", sagt AK Niederösterreich-Kammerrat Peter Schaludek.

Die AK Mistelbach hat ihre Mitglieder 2018 in unterschiedlichen Bereichen der Arbeitswelt vertreten: Das reicht von nicht ausbezahlten Überstunden über Insolvenzen und ungerechtfertigte Entlassungen bis hin zu Bezahlungen unterhalb des Kollektivvertrags sowie nicht ausbezahlten Löhnen, Gehältern oder Abfertigungen. Auch Arbeitslosenversicherung, Pension und Krankheit sind Themen vieler Anfragen.

"Den größten Brocken macht naturgemäß unsere Hilfe bei Problemen am Arbeitsplatz oder in sozialrechtlichen Fragen aus", so Bezirksstellenleiter Rudolf Westermayer. Insgesamt haben sich im vergangenen Jahr 4.385 Menschen an die Bezirksstelle gewandt. "Schulen greifen vermehrt auf unser Wissen zurück und auch den Sprechtag zum Konsumentenschutz nutzen immer mehr Menschen", bilanziert Westermayer.

Bilanz 2018
Beratungen: 4.385
Im Arbeits- und Sozialrecht eingebracht: 1.274.656 Euro
Davon Insolvenzvertretung: 815.428 Euro
Für die Mitglieder insgesamt erreicht: 1.660.526 Euro

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