Klischees hinterfragt, Perspektiven erweitert
Girls Day 2026 im AMS Mistelbach
- Im Mittelpunkt standen Fragen rund um Unterschiede zwischen Frauen und Männern in Ausbildung, Studium und Beruf.
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Beim Girls Day 2026 im AMS Mistelbach stand nicht nur Berufsorientierung im Fokus, sondern auch die bewusste Auseinandersetzung mit Rollenbildern. Unter dem Motto „Typisch Mann! Typisch Frau“ erhielten Schülerinnen wertvolle Einblicke in Berufswelten – und wurden ermutigt, neue Wege zu denken.
BEZIRK MISTELBACH. Im AMS Mistelbach fand ein interaktiver Workshop statt, der gezielt darauf abzielte, traditionelle Geschlechterklischees zu hinterfragen. Geleitet wurde die Veranstaltung von den beiden Jugendlichenberaterinnen Tatjana Krückl-Huber und Veronika Kohzina, die zugleich als Gleichstellungsbeauftragte tätig sind.
- Anhand konkreter Beispiele wurde verdeutlicht, in welchen Bereichen Frauen nach wie vor unterrepräsentiert sind. (Symbolfoto)
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Gemeinsam mit Schülerinnen der 3. Mittelschule Mistelbach und ihrer Berufsorientierungslehrerin Michaela Ferner wurde ein abwechslungsreiches Programm gestaltet, das zur aktiven Teilnahme einlud.
Jenseits klassischer Rollenbilder
Im Mittelpunkt standen Fragen rund um Unterschiede zwischen Frauen und Männern in Ausbildung, Studium und Beruf. Anhand konkreter Beispiele wurde verdeutlicht, in welchen Bereichen Frauen nach wie vor unterrepräsentiert sind – insbesondere in technischen und handwerklichen Berufen. Gleichzeitig wurden genau dort auch neue Chancen und Perspektiven aufgezeigt.
Ein weiterer Programmpunkt widmete sich dem Thema Gleichstellung. Die Schülerinnen setzten sich intensiv mit der Bedeutung des Begriffs auseinander und diskutierten über Rechte, Möglichkeiten und Herausforderungen im Berufsleben. Dabei wurde auch thematisiert, wie junge Frauen selbstbewusst mit Vorurteilen umgehen und ihren eigenen Weg einschlagen können.
Lernen mit Spaß und Interaktion
Für besondere Dynamik sorgte ein Quiz, bei dem die Teilnehmerinnen ihr Wissen über Berufe und Gleichstellung testen konnten. Kreativ ging es beim anschließenden „Outfit-Battle“ weiter: Hier wurde spielerisch erarbeitet, welche Kleidung und Ausrüstung in unterschiedlichen Berufen tatsächlich notwendig sind. Die Übung brachte nicht nur neue Erkenntnisse, sondern auch viele unterhaltsame Momente.
- Der Workshop machte deutlich, wie wichtig frühzeitige und praxisnahe Berufsorientierung ist. (Symbolfoto)
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Zum Abschluss bot eine offene Fragerunde Gelegenheit, individuelle Anliegen rund um die Berufswahl zu besprechen. Die AMS-Beraterinnen nahmen sich Zeit für persönliche Fragen und ermutigten die Schülerinnen, auch unkonventionelle Berufswege in Betracht zu ziehen.
Nachhaltige Impulse für die Zukunft
,,Der Workshop machte deutlich, wie wichtig frühzeitige und praxisnahe Berufsorientierung ist. Gleichzeitig zeigte sich, dass Gleichstellung kein abstraktes Konzept bleiben muss, sondern aktiv erlebt und mitgestaltet werden kann. Der Girls Day 2026 im AMS Mistelbach hinterließ bei den Teilnehmerinnen nachhaltige Eindrücke und neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft.'' So, Marianne Majewsky, Geschäftsstellenleiterin des AMS Mistelbach.
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