27.10.2016, 13:54 Uhr

Volkshilfe Mistelbach: Armut - Wir tun etwas dagegen!

Karl Kysela, Hans Keminger, Martina Zobl, Egon Englisch, Roswitha Janka. (Foto: Volkshilfe)
Der 17. Oktober ist der Internationale Tag für die Beseitigung der Armut. Die Volkshilfe ruft heuer zum fünften Mal den österreichweiten „Tag gegen Armut" aus. Mit vielen Aktionen setzen die Volkshilfe-AktivistInnen ein Zeichen gegen Armut in Österreich. Ziel ist, dem Kampf gegen Armut eine laute Stimme zu geben.
Auch in Niederösterreich machen die VolkshelferInnen auf die unvermindert hohe Armut aufmerksam. Sie betrifft nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche. Die negativen Auswirkungen von Armut auf das Leben der Kinder, sind durch zahlreiche Studien bestätigt. „Arme und armutsgefährdete Kinder haben schlechte Startchancen ins Leben“, erklärt der Bezirksvorsitzende der Volkshilfe Mistelbach Johann Keminger, „denn sie werden öfter krank, erhalten eine schlechtere Ausbildung und sind somit die armutsgefährdeteten Erwachsenen von morgen.“

„Diese Kinder verdienen die gleichen Chancen wie alle anderen“, fordert Volkshilfe-NÖ-Präsident Prof. Ewald Sacher, „wir müssen sie in allen Lebensbereichen in ihrer Entwicklung fördern, in Bildungseinrichtungen Benachteiligungen ausgleichen, Zugangsbarrieren in Sport-, Musik- und Kulturinstitutionen beseitigen und vor allem jedem Kind eine ausreichende finanzielle Grundsicherung geben. Dann können auch arme Kinder alles erreichen und nicht arm, sondern glücklich werden.“
Mit zahlreichen Aktionen hat die Volkshilfe im Bezirk Mistelbach in den letzten Jahren, gerade gegen Kinderarmut angekämpft. Mit vielen Aktivitäten haben die Regionalvereine der Volkshilfe in Laa, Mistelbach, Poysdorf, Wilfersdorf und Wolkersdorf Geld gesammelt. Auch haben großzügige Spenden von Firmen und Privatpersonen dazu beigetragen in den letzten Jahren einen Beitrag im Kampf gegen die Armut im Bezirk Mistelbach zu leisten.
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