Mariahilfer Straße
Plan für Kaufhaus Lamarr wird im Sommer 2025 präsentiert
- Die Baustellenaufsteller der insolventen Signa sind verschwunden.
- Foto: Philip Stotter/APA
- hochgeladen von Luca Arztmann
Anfang Oktober wurde der Käufer der Baustellen-Leiche des Kaufhaus Lamarr verkündet. Der neue Eigentümer Stumpf Development Gmbh überwies damals angeblich 100,5 Millionen an die insolvente Signa-Gruppe. Jetzt kommt das erste Mal Bewegung in die Baustelle.
WIEN/MARIAHILF/NEUBAU. Neue Schilder vor dem Kaufhaus Lamarr lösten diese Woche Medienberichte aus. Die alten Baustellenaufsteller von der insolventen Signa wurden mit denen vom Neueigentümer Stumpf Development ausgetauscht. Seit Anfang Oktober ist das Unternehmen mit Sitz in der Brigittenau bereits Besitzer der unvollendeten Baustelle.
Für 100,5 Millionen erwarb man damals den Rohbau, wie MeinBezirk berichtete, siehe unten. Scheinbar ohne zu wissen, was daraus entstehen soll. Denn auch über einen Monat später will man dazu nichts sagen. Stefan Zöser, Geschäftsführer der Stumpf Development GmbH, bittet gegenüber MeinBezirk um Verständnis: "Wir werden über Neuigkeiten erst zu gegebenem Zeitpunkt informieren."
Im April noch Werbefläche
Der Bezirk Neubau bestätigt, dass Abstimmungsgespräche zwischen der Stadt, dem Bezirk selbst und dem neuen Eigentümer laufen würden. Das Nutzungskonzept müsse noch entwickelt werden. Laut Bezirk werde es erst im Sommer 2025 Neues zu vermelden geben. Dann wolle man verkünden, was mit der Baustelle, deren Bau im Jahr 2019 begann, passieren soll.
- So sahen die Baustellenaufsteller davor bei der Baustelle aus.
- Foto: HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
- hochgeladen von Johannes Reiterits
Eine Anfrage von MeinBezirk beim Amt für Verkehrsorganisation-MA46, ob bereits ein Antrag oder Genehmigung für eine Baustelleneinrichtung auf der Mariahilfer Straße erfolgte, blieb bis Freitagmittag unbeantwortet.
Bereits im April dieses Jahres tauchten neue Schilder auf der Baustelle auf, allerdings aus Werbezwecken. Der damalige Masseverwalter wollte mit der Bereitstellung der Baustelle als Werbefläche auf der stark frequentierten Mariahilfer Straße Einnahmen lukrieren. MeinBezirk berichtete, siehe unten.
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