Familienvater hat sich an Tochter vergriffen - 10 Monate Haft

Der später Verurteilte (r.) vor der Verhandlung mit seinem Anwalt.
  • Der später Verurteilte (r.) vor der Verhandlung mit seinem Anwalt.
  • hochgeladen von Peter Zezula

Zuerst war es nur eine gescheiterte Ehe, dann jedoch traten Anschuldigungen zutage, die letztendlich den zweifachen Familienvater Werner R. (43) vor den Kadi brachten. Die Wiener Neustädter Staatsanwaltschaft schilderte es dann sehr genau, unterm Strich blieb: Missbrauch von Unmündigen und Vergewaltigung.
Solange die Ehe ihrer Eltern noch halbwegs intakt war, sagte die damals knapp 14-Jährige Tochter noch kein Sterbenswörtchen über die sexuellen Übergriffe. Erst als der Vater das gemeinsame Haus in Ternitz 2017 verließ, äußerte sie sich über die Vorgänge. "Jeden zweiten Tag ist er in mein Zimmer gekommen", sagte sie in einer abgesonderten Einvernahme aus, "und wenn sie es verrate, dann würde ich meine Familie zerstören."
Vor Richter Gerald Grafl bekannte sich R. "nicht schuldig", seine Tochter sage dies nur aus Rache, weil er die Familie verlassen hat, "es hat keine sexuellen Übergriffe gegeben."
Das Gericht glaubte den Aussagen des Opfers. Das Urteil: 30 Monate, davon zehn Monate Haft. Nicht rechtskräftig.

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