Ein sensibles Feuerwehr-Thema Kommandantenalter
Feuerwehr braucht junges Blut
- Kommandantenwechsel in vielen Feuerwehren. Auch der Bezirksfeuerwehrkommandant wird gewählt. Der amtierende müsste Mitten in der nächsten Amtszeit gehen, weil er die 65 überschreitet.
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Bei der Feuerwehr darf man bis 65 an der Spitze stehen. Dennoch lassen drei Kommandanten früher Jüngere ran.
FLATZ/BREITENAU/MOLLRAM. Derzeit ist eine Ablöse in vielen Feuerwehrkommanden im Gange. Langzeitfeuerwehrchefs machen Platz für Jüngere. Ein Weg, den so mancher Ex-Kommandant auch im Bezirksfeuerwehrkommando begrüßen würden, das im Februar ebenfalls neu gewählt wird (MeinBezirk berichtete). Langzeit-Bezirkskommandant Josef Huber würde eine weitere Periode "anreißen", um Mitten in der Amtszeit zu gehen. Etwas, das – so meinen einige Feuerwehrler – verpönt ist.
- Walter Leinweber: "Ich bin im August 60 gewesen."
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"Ich dürfte noch einmal antreten, aber Führung bedeutet für mich auch zu wissen, wann der richtige Zeitpunkt für eine Übergabe gekommen ist."
Walter Leinweber
Einer, der eine Verjüngung eingeleitet hat, ist Walter Leinweber, Feuerwehr Ternitz-Flatz. Er war 36 Jahre Feuerwehrchef und 20 Jahre Abschnittsfeuerwehrkommandant: "Eine Feuerwehr lebt von Kontinuität, aber ebenso von Erneuerung. Eine gut vorbereitete Übergabe ist kein Rückzug, sondern Teil verantwortungsvoller Führung", meint er. Ähnlich sieht es Leopold Spreitzhofer, der das Kommando der Feuerwehr Mollram abgab. Ihm folgte sein Sohn Christian Heiss nach: Spreitzhofer war 20 Jahre Feuerwehrkommandat. Zwar wird er heuer erst 57, aber: "Ich war lange genug in der Führungsfunktion. Und man wird im Alter nicht belastbarer. Man baut ab", so Spreitzhofer.
- Leopold Spreitzhofer, Feuerwehr Mollram, trat nicht mehr zur Wahl an.
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Nicht in laufender Periode abtreten
Ebenfalls an der Spitze abgelöst wurde Breitenaus Feuerwehrchef Klaus Buchegger: "Ich werde 52. Aber wir haben vor fünf Jahren ausgemacht, wie wir weitermachen." Buchegger denkt, dass man die Periode, für die man sich aufstellen lässt, auch fertig machen sollte. Eine Ausnahme würde Buchegger nur akzeptieren, wenn sich kein Nachfolger findet. "Aber das ist bei uns nicht der Fall", so der Breitenauer.
- Klaus Buchegger, Breitenau, leitete eine Verjüngung in der Wehr ein.
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Und auch für den Bezirksfeuerwehrkommandanten gebe es mit Mario Lukas einen potentiellen, jüngeren Anwärter auf das Amt.
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