Fischerhütte: Wo Wasser wertvoll ist

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BEZIRK NEUNKIRCHEN. PUCHBERG. Seit 2009 hängt die Fischerhütte am Schneeberg als höchste Berghütte des Bezirks an der Wasserleitung Puchberg. Ein Riesenschritt für Hüttenwirt Michael Scheffer und seine Gäste.
"Eine Wasserleitung ist heute für jeden selbstverständlich", so Scheffer. Aber das hat es auf der Fischerhütte ewig nicht gespielt. Früher kam das Wasser aus einer Zisterne. "Dafür musste es aber regnen. Wenn es ein trockener Sommer war, mussten wir mit dem Wasser sehr sparsam umgehen. Dazu kam das Reinigen der Filteranlage und der Zisterne. Die nächste Quelle, die man fassen hätte können, lag 1.000 m unter der Hütte", erzählt der Hüttenwirt.

Hightech am Berg

Die Wasserversorgung ist immer noch aufwändig. Scheffer: "Alles wird sensorgesteuert, wie viel rauf gepumpt werden muss, wie viel die Hauptpumpe pumpen muss, alles."
Dank der Wasserleitung konnten für die Nächtigungsgäste Duschen eingebaut werden. Aber die Wasserleitung war mit immensen Kosten verbunden. Der Hüttenwirt: "Rechnet man die Erhaltungskosten der Anlage und dergleichen rein, kann man sagen, dass der Kubikmeter Wasser bei 35 Euro kostet."
Der Wasserverbrauch der Fischerhütte liegt bei rund 530 Kubikmeter pro sechs Monate.

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