Rumänen prügelten sich auf Baustelle - gerichtliches Nachspiel

Der Drittangeklagte soll die Opfer nach dem Vorfall eingeschüchtert haben, damit diese keine polizeiliche Aussage machen.
  • Der Drittangeklagte soll die Opfer nach dem Vorfall eingeschüchtert haben, damit diese keine polizeiliche Aussage machen.
  • hochgeladen von Peter Zezula

Am 10. Juli eskalierte in Gloggnitz ein Streit unter Rumänen um diverse Maurerwerkzeuge in einem Haushalt. Eigentlich kam es zu einem Familienkrach zwischen den Brüdern Iulian (31), Florin (28) und Nicolae (30) S. und den laut Gericht vermeintlichen Opfern Alin D. und Ilin K.
Eine Fliesenschneidemaschine und eine Hilti-Bohrmaschine waren verschwunden, im Streit flogen dann nicht nur die Fäuste, sondern wurde auch ein Hammer geschwungen.
Schließlich schritt irgendwann einmal die Polizei ein und dort randalierte das Brüder-Trio munter weiter, Iulian S. schlug mit angelegten Handfesseln die Gegensprechanlage aus der Verankerung.
Vor Gericht in Wiener Neustadt setzten die drei Angeklagten auf die "Chaos-Theorie", man wehrte sich nur gegen die Diebstahlsvorwürfe und erhielt selbst Schläge.
Das Durcheinander war in der letztwöchigen Verhandlung nicht aufzulösen, zumal einige Zeugen nicht kamen. Vertagt.

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