Ternitzer Zentral-Poly: Debatten um die Finanzierung

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Elf Gemeinden aus dem Bezirk sollten ein Zentral-Poly in Ternitz realisieren. Das erfordert allerdings einen Neu- bzw. Umbau des bestehenden Ternitzer Polytechnikums. Kostenpunkt: knackige 6 Mio. € Lesen Sie auch:

http://www.meinbezirk.at/neunkirchen/lokales/ternitz-will-zentral-poly-fuer-region-betreiben-d1595581.html

Aber nun zeigen sich einige Gemeinden aus dem Poly-Sprengel plötzlich nicht zahlungswillig. Für den Bürgermeister des Poly-Standorts, Rupert Dworak (SPÖ), ist das eine Unverschämtheit: "Es kann nicht sein, dass man die Vorzüge genießt, aber nix zahlen will. Ich kann mir vorstellen, dass die Bürgermeister wieder auf ein Gespräch geladen werden."

Übergangslösung verlängert

Bis dahin wird für ein weiteres Jahr ein Provisorium geführt.
Derzeit besuchen 98 Schüler, davon 33 aus dem Einzugsgebiet Neunkirchen Stadt, das Poly in Ternitz. Denn Neunkirchen hat ja kein eigenes Polytechnikum mehr (die BB berichteten).
Gemeinderat Franz Fidler (ÖVP) kann die Zahlungsmoral einiger, kleiner Gemeinden nachvollziehen: "Wie ich von Würflachs Bürgermeister erfahren habe, hat er nur alle paar Jahre Schüler. Vielleicht kann man da eine Kopfquoten-Beteiligung an den Kosten in Betracht ziehen. Sonst ist das für kleinere Gemeinden schon ganz happig."

Diese Gemeinden sollten das Zentral-Poly realisieren:

– Ternitz
– Neunkirchen
– Wimpassing
– Puchberg
– Höflein
– Scheiblingkirchen
– Würflach
– Grünbach
– Grafenbach
– Natschbach
– Pitten
– Wartmannstetten

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