Jürgen Handler (FPÖ) spitzt auf die Ressorts Sicherheit und Bienen

Erstes Interview als Abgeordneter in spe: Jürgen Handler (l.) mit Redakteur Thomas Santrucek.
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  • Erstes Interview als Abgeordneter in spe: Jürgen Handler (l.) mit Redakteur Thomas Santrucek.
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Wie lange sind Sie schon in der Politik aktiv?
Ich bin über die Personalvertretung in die Politik gekommen, das war 2009 bei der AUF. In die Politik so richtig bin ich erst 2014 gekommen. Das erste Mal bin ich bei den Gemeinderatswahlen 2015 angetreten. Ich bin in Scheiblingkirchen Obmann vom Prüfungsausschuss.

Vom richtigen Einstieg in die Politik 2014 gleich 2018 Landtagsabgeordneter – rechnet man mit so einem Erfolg?
Ich bin auf der Landesliste Platz Nummer 13 gewesen. Ich weiß seit vorigem Montag, dass ich in den Landtag komme. Das hat nichts mit dem Rücktritt von Udo Landbauer zu tun, sondern einfach mit der Listenreihe, wenn wir mit zwei Bundesräten im Landesrat vertreten sind und einer vor mir auf der Landesliste im Nationalrat ist und dort auch bleibt.

Was wird auf Sie mit dem Mandat zukommen?
Es ist sicher sehr zeitintensiv. Die Wochenenden werden kürzer werden, aber ich mache jetzt schon viel. Also wird sich zeitlich nicht viel ändern.

Was werden Ihre Hauptanliegen im Landtag?
Wir haben jetzt nächste Woche die erste interne Sitzung. Da wird ausgemacht, wer welche Sparten übernimmt.

Ihr Ziel?
Am meisten interessieren würde mich das Thema Sicherheit. Aber was ich gerne übernehmen würde, wäre das Thema Tierschutz bzw. Bienenzucht. Mein Vater ist selber Imker und er kennt auch sehr viele. Für mich ist das ein sehr interessantes und wichtiges Thema.

Haben Sie selbst auch Tiere?
Nein. Als ich verheiratet war, hatten wir Katzen. Aber ich bin auf einem Bauernhof groß geworden.

Welches Tier passt am besten zu Ihnen?
Am besten ein Hund.

Ein deutscher Schäfer?
Nein, ich bin mehr so ein Terrier-Fan.

Nach dem Fall Udo Landbauer: Was meinen Sie, wie schwer Sie es als FPÖ-Abgeordneter haben werden?
Es haben viele gesagt, das ist wieder von der Presse hochgezogen worden. Ich selbst habe keine Negativmeldungen gehört.

Womit haben Sie derzeit Probleme?
Was bei uns verbesserungswürdig ist: Weil wir keinen Bürgermeister oder (bisher) Abgeordneten stellen, ist es schwer, zu den Firmenbesuchen, Empfängen und dergleichen eingeladen zu werden. Daran muss man arbeiten.

Nimmt man das dann persönlich, wenn man nicht eingeladen wird?
Das Problem ist, dass wir die Funktionen im Bezirk nicht so besetzen wie eine ÖVP und SPÖ. Das fehlt halt im Bezirk in unserer Partei.

Werden Sie für Ihre Funktion als Abgeordneter vom Militär freigestellt werden?
Gemäß Beamtendienstrecht kann man sich bei den Wochendienststunden herabsetzen oder karenzieren lassen. Ich werde mich von den Stunden herabsetzen lassen. Ich habe Personalvertreteraufgaben und die lasse ich sicher nicht fallen.

Zur Person
Jürgen Handler (40) ist geschieden und Vater zweier Kinder (10+11 Jahre). Handler lebt in Scheiblingkirchen und ist beim Militär dienstführender Unteroffizier in einer Kompanie, wo er für das Personalwesen und Standesführung zuständig ist.

Erstes Interview als Abgeordneter in spe: Jürgen Handler (l.) mit Redakteur Thomas Santrucek.

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