25.10.2017, 08:00 Uhr

3 Fragen an Heinz Hübner

Heinz Hübner, Hotelier, Payerbach (Foto: RAXmedia)
BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs).
Wie haben Sie den Fall des Eisernen Vorhangs erlebt?
Das war für uns ein erfreuliches Ereignis. Meine Frau ist aus er damaligen Tschechoslowakei geflüchtet. Jetzt konnte sie endlich wieder ihre Verwandten besuchen. Als Flüchtling war ihr das unmöglich.

Was hat sich seither bei uns im Bezirk geändert?
Die Touristen. Zwar kommt das Gros unserer Gäste nach wie vor aus Wien, aber danach sind schon die Slowaken und Ungarn. Die Öffnung des Arbeitsmarktes war für uns sehr wichtig. Ich denke, dass heute viele Betriebe ohne die Arbeitskräfte aus dem Osten nicht mehr zu führen wären, da einfach das Personal nicht vorhanden wäre.

Was wünschen Sie sich?
Dass keinesfalls die jetzt angedachte Beschränkung am Arbeitsmarkt kommt. Das Argument mit dem Lohondumping ist Blödsinn. Es gibt ja Kollektivverträge. Der Osten ist unser Arbetiskräftereservoir.
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