24.10.2017, 13:29 Uhr

Feuerwehr pimpte gebrauchten Unimog zu Super-Versorgungsfahrzeug

Der erste Auftritt: das Versorgungsfahrzeug wurde Bürgermeister Rupert Dworak vorgeführt. (Foto: Feuerwehr Döppling)

So konnte Feuerwehr Ternitz-Döppling gut 45.000 Euro Kosten sparen.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Am 23. Oktober wurde das neue Versorgungsfahrzeug Allrad von Döpplings Feuerwehr-Kommandant Christian Fuchs und Kommandantstellvertreter Manfred Krenn dem Ternitzer SPÖ-Bürgermeister LA Rupert Dworak vorgestellt. "Dieser ließ es sich nicht nehmen, die Ausfahrt aus der Garage auf den Döpplinger Feuerwehrplatz selbst vorzunehmen", erzählt Fuchs.
Das Versorgungsfahrzeug Allrad "LAST DÖPPLING" sitzt auf dem Fahrgestell eines gebrauchten Unimog.

Die Geschichte des neuen Versorgungsfahrzeuges

Die Stadt Ternitz hat in der Ausrüstungsverordnung ein Versorgungsfahrzeug vorgeschrieben. 2016 musste das alte Last-Fahrzeug (BJ 1994 - im FF Dienst seit 2004) wegen eines Motorschadens ausgeschieden werden. Für ein Ersatzfahrzeug wurden Kostenvoranschläge neuer Fahrzeuge eingeholt. Die Summe eines Neufahrzeuges betrug rund 100.000 Euro. Viel Geld für die Freiwillige Feuerwehr Ternitz-Döppling und selbstverständlich auch für die Stadtgemeinde Ternitz. Das Kommando beschloss daher auf dem Gebrauchtwagensektor zu suchen und wurde nach monatelangem Suchen fündig. Man fand einen generalüberholten, gebrauchten Unimog mit Dreiseitenkipper. "Nach Verhandlung mit der Stadtgemeinde Ternitz entschloss man sich dieses Fahrzeug zu erwerben und nach den offiziellen Baurichtlinien auf- und umzubauen", skizziert Feuerwehrchef Fuchs. Viele Planungs- und Arbeitsstunden wurden aufgewendet um dieses Fahrzeug so aufzubauen wie es praxisgerecht eingesetzt werden kann. Für den Aufbau zeichnete die Firma Kögl-Hochstaffl aus Mattersburg verantwortlich. Eine 1 Tonne Ladebordwand wurde durch die Firma Interhydraulick aus Wr.Neustadt aufgesetzt, den Planenaufbau erledigte die Firma Plecha-Planen aus Sollenau, die Beklebung kam von der Werbeinsel Neunkirchen. Die gesamte Elektrik (zahlreiche Scheinwerfer, Rückfahrkamera, Seitenbeleuchtung, Signalanlage orange/blau, Funk digital, ...) wurde durch BI Ing. Manfred Krenn und EHBI Rudolf Tanzer eingebaut. Das Fahrmeisterteam (Fürtinger Manuel/Linsberger Dominik/Tanzer Lukas) zeichnete für die Aufbereitung, die Sonnenblende, den Zusammenbau des Fahrerhauses verantwortlich. Zahlreiche Feuerwehrmitglieder (OLM Weinzettl, HVM Fuchs Harald, SB Krassnitzer Adolf, BM Ranner Matthias) übernahmen die zahlreichen Überstellungsfahrten zu dem diversen Fachfirmen von Kuchl bis Döppling.  Unterm Strich ersparten sich Feuerwehr und Stadtgemeinde rund 45.000 - 50.000 Euro für dieses hochleistungsfähige "gebrauchte" Einsatzfahrzeug anstatt einer Neuanschaffung.
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