07.04.2017, 10:47 Uhr

75.000 Euro für 240 Kilo Brot

Robert Schlief vor seinem neuen Prachtstück. In dem Ofen aus Luxemburg können 240 kg Brot gebacken werden.

Backstube Schlief investierte in ein Stück Technik aus dem Hause Hein.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Luxemburg ist nicht nur als Steuerparadies bekannt, sondern auch für hochwertige Backöfen. Eben einen solchen gönnte sich der Peischinger Bäckermeister Robert Schlief – um 75.000 Euro.

7,5 Tonnen Brocken

"Dazu kamen noch Zusatzkosten in der Höhe von 25.000 Euro wie zum Beispiel das Verstärken der Decke, sonst wäre der Ofen durchgebrochen. Immerhin hat der Ofen ein Gewicht von 7,5 Tonnen", erzählt Schlief.
Der Ofen wird in der Backstube vorwiegend fürs Brotbacken eingesetzt. "240 Kilogramm Brot passen hinein", erklärt der Peischinger.

Lange Hitze

Und was ist das Besondere an einem 75.000 Euro Backofen? Der Peischinger Bäckermeister: "Er hat die gleichen Backeigenschaften wie der alte Ofen in Ternitz, den wir revitalisieren wollen. Der Ofen ist mit 4,5 Tonnen Schamott ausgekleidet. Das sorgt für eine sanfte Hitze. Dafür dauert es länger bis der Ofen heiß ist." Schlief geht davon aus, dass sich die 75.000 Euro Investition in zehn bis 15 Jahren gerechnet haben. "Der Backofen ist nämlich sehr energiesparend", so Schlief. Außerdem ist damit für Jahrzehnte Ruhe. Denn der Vorgängerofen versah 38 Jahre seinen Dienst.

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