13.09.2016, 08:07 Uhr

Ternitz als Energie-Vorbildgemeinde ausgezeichnet

(Foto: Stadtgemeinde Ternitz/Robert Unger)

Große Ehre für Schwarzatalgemeinde.

„Die Stadt Ternitz spielt nunmehr in der Champions-League der Umweltmustergemeinden Niederösterreichs“, sagte die Projektleiterin der e5-Gemeinden Niederösterreichs, DI Monika Panek bei der Zertifikatsverleihung am Freitag, dem 9. September 2016 im Landtagssitzungssaal der NÖ Landesregierung in St. Pölten.

 
BEZIRK NEUNKIRCHEN (unger). Die Stadtgemeinde Ternitz unterzieht sich seit dem Jahr 2011 einem europaweiten Zertifizierungsprozess im Bereich der Energieeffizienz und hat sich nunmehr ein drittes „e“ erarbeitet. Seither beleuchtet ein engagiertes e5-Team alle Bereiche des Umwelt-, Energie- und Klimaschutzes und setzt eine Reihe von Maßnahmen zu mehr Nachhaltigkeit in der Gemeinde. „Ich danke unserer Umweltstadträtin Daniela Mohr und unserem Energiebeauftragten Ing. Helmut Million, die ein neues Bewusstsein für Erneuerbare Energien und den sparsamen Einsatz unserer kostbaren Ressourcen geschaffen haben“, so Bürgermeister LAbg. Rupert Dworak.

Zwei E-Autos im Stadtgebiet unterwegs

 
Mit dem Einsatz eines zweiten Elektro-Autos und der Erstellung einer Energie- und Umweltstrategie hat Ternitz zukunftsweisende Maßnahmen gesetzt. „Die Energie- und Umweltstrategie wurde einstimmig vom Gemeinderat der Stadtgemeinde Ternitz beschlossen und legt die grundlegenden Einstellungen und Rahmenbedingungen für das politische und operative Handeln im Themenbereich Energie-, Klima- und Umweltschutz fest“, so der Energiebeauftragte Ing. Helmut Million. Darin formuliert sind kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen, mit denen in allen Bereichen Energie gespart werden kann. Die Basis dafür liefert eine lückenlose Energiebuchhaltung, die vom Energiebeauftragten Ing. Million erstellt und laufend aktualisiert wird. Ternitz ist damit Vorreiter und wurde im Rahmen der Veranstaltung als Energiebuchhaltungs-Vorbildgemeinde 2016 ausgezeichnet.

Das Leuchtturmprojekt

 
Beeindruckt hat die Jury vor allem das größte Leuchtturmprojekt der Stadt, die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf den Dächern kommunaler Einrichtungen von bereits mehr als 1000 kWpeak Leistung. „In den letzten drei Jahren ist es uns gemeinsam mit unserem Partner 10hoch4 gelungen, mehr als 4.500 Photovoltaikmodule auf unseren Dächern zu installieren, die nun sauberen Sonnenstrom liefern“, freut sich Umweltstadträtin Daniela Mohr.
 

Nächste Generation wird sich freuen

„Wir sind es den nächsten Generationen schuldig, mit den kostbaren Ressourcen sparsam und gewissenhaft umzugehen, um eine intakte Umwelt zu erhalten und zu übergeben“, so der Ternitzer Bürgermeister.

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