Freizeitjournal Weinviertel
Im Weinviertel ziehen sich die Gegensätze an
- In Poysdorf ist der Wein der wahre Star.
- Foto: Poysdorf Events
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Ob malerische Dörfer oder pulsierende Städte – das Weinviertel hält eine Vielzahl von Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten bereit. Welche? Lies weiter und komm mit – auf eine kleine Sightseeing-Tour durch das Viertel unter dem Manhartsberg.
WEINVIERTEL. Sie ist eine charmante Stadt – Laa an der Thaya. Die Geschichte hier ist reich, davon zeugt schon die beeindruckende Burg, die über allem droht. Wem der Sinn nach Erholung und Wohlbefinden steht, der ist hier am richtigen Fleck – Thermalquellen und ein entsprechendes Wellnessangebot sorgen für Entspannung pur.
Lebendiger geht es da in Mistelbach zu. Hier finden Ausflüglerinnen und Ausflügler, Besucherinnen und Besucher eine Vielzahl an Geschäften, Restaurants und Bars. Als wichtiger Weinproduzent in der Region lässt sich der edle Traubensaft hier auch gut verkosten. Ein Besuch in einem der Weingüter sollte auf keinem Ausflugsprogramm fehlen. Da lohnt sich ebenso eine Tour durch die beschaulichen Kellergassen – die Dörfern ohne Rauchfang, die sinnstiftend für die Weinviertler Kultur sind.
- Wein und Land - die perfekte Kombination im Weinviertel.
- Foto: Niederösterreich-Werbung/Michael Liebert
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Und hast du eigentlich schon einmal einen Bummel durch Poysdorf unternommen? Die historischen Gebäude und Sehenswürdigkeiten erzählen die Geschichte quasi im Vorbeigehen. Auch der Weg ins Kulturhaus Poysdorf lohnt sich – klimaschonend wird hier nicht nur aufgetischt, sondern auch gefeiert.
Vom Mittelalter in die Gegenwart
Retz - das ist nicht nur Windmühle und Wein, das ist vor allem Burg, Keller und ganz viel Geschichte. Denn hast du gewusst, dass die letzte Flasche Wein, die einst bei der Unterzeichnung des Staatsvertrages getrunken wurde, unter dieser Stadt schlummert?
Wer dann direkt ins Mittelalter eintauchen will, der reist nach Eggenburg. Nach einem Rundgang entlang der historischen Stadtmauer, der vereinzelt Einblicke und Ausblicke auf Stadt und Sehenswürdigkeiten zulässt, kehrt man am besten ein – ins urige Lokal oder auf ein Eis in die Konditorei.
- Foto: Weinviertel-Tourismus
- hochgeladen von Sandra Schütz
Gut gestärkt geht’s nach Hollabrunn, dort warten Bürger- und Jugendstilhäuser darauf, entdeckt zu werden. Der Florianibrunnen erinnert an Feuersbrünste, die Pestsäule an die Dankbarkeit der Menschen. Und damit die, die auf elektrischen Sohlen anreisen, in Hollabrunn nicht stranden, gibt es seit geraumer Zeit Stromtankstellen mitten am Hauptplatz.
Durch die Donau getrennt…
…aber trotzdem verbunden, das sind die Regionen Korneuburg, Tulln und Klosterneuburg. Mit der Rollfähre geht’s gemächlich ans andere Ufer. Von der einen Seite kann man das berühmte Stift nicht übersehen, von der anderen die Augen nicht von der Burg Kreuzenstein abwenden.
- Foto: Weinviertel Tourismus / Michael Liebert
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Beiden gemeinsam ist die Donau, die man entweder entlang der Tullner Lände oder auch von der Stockerauer Au aus erleben kann.
Herzhaft genießen
Das lässt es sich im Marchfeld in Vollendung. Neben Spargel und Erdbeeren bewegt die Gemüsekammer Österreichs aber auch auf ganz andere Art und Weise. So kann man etwa im Eisenbahnmuseum Strasshof, dem „Heizhaus“, nicht nur der Nostalgie auf der Spur sein, sondern auch in die rollende Geschichte auf Schienen eintauchen.
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