Freizeit im Bezirk Gänserndorf
Wo der Schutz der Natur im Zentrum steht

Die March-Auen über das Wasser entdecken. | Foto: Leitner
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  • Die March-Auen über das Wasser entdecken.
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In keinem anderen Bezirk rückt das Bewusstsein für Mensch, Tier und Natur derart in den Fokus, wie in Gänserndorf. Vom Gemüse, das im Marchfeld wächst, dem ökologischen Gleichgewicht in den Donau-Auen bis hin zu den edlen Störchen, die in Marchegg die Blicke auf sich ziehen – Gänserndorf lebt.

WEINVIERTEL | BEZIRK GÄNSERNDORF. Für einen Ausflug nach Gänserndorf braucht man im Grunde kein Auto. Die Natur des Marchfelds lässt sich nämlich hervorragend auf zwei Rädern erkunden. 61,6 Kilometer ist etwa der Marchfeldkanal-Radweg lang.

Die Route verläuft entlang des Marchfeldkanals selbst oder neben dem Rußbach von Langenzersdorf über Floridsdorf quer durch das Marchfeld bis nach Schlosshof. Dort werden die Schlösser Niederweiden und Schloss Hof dann wie auf dem einst kaiserlichen Silbertablett serviert.

Einzigartig in Europa

Hast du gewusst, dass die größte, auf Bäumen brütende Weißstorch-Kolonie Mitteleuropas auf den alten Bäumen im Schlossgarten Marchegg sowie im Naturreservat March-Auen lebt?

Einen Besuch im Storchenhaus Marchegg sollte man sich also auf keinen Fall entgehen lassen. Dort gibt es viele Informationen rund um "Meister Adebar", ebenso geführte Touren mit ausgebildeten Ökopädagogen.

Die Kaiserin hat’s gewusst

Nicht nur in Sachen Störche blickt Europa auf den Bezirk Gänserndorf, auch beim Schutz der Natur ist man Vorbild. Denn das älteste Naturschutzgebiet Österreichs, die "Weikendorfer Remise" befindet sich im Marchfeld – südlich der Stadt Gänserndorf. 1927 gegründet, ist es heute ein Europaschutzgebiet, das für seine einzigartigen "Binnendünen" bekannt ist.

Schloss Marchegg - hier ist Geschichte lebendig. | Foto: Pessl
  • Schloss Marchegg - hier ist Geschichte lebendig.
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Übrigens – bis zur ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts war das Marchfeld eine unfruchtbare Landschaft. Dass hier heute Spargel, Karotten, Salat & Co. wachsen, ist Kaiserin Maria Theresia zu verdanken, die einst Windschutzgürtel anlegen ließ, die das Gebiet erst urbar machten.

So war das damals

Bauernhöfe, Handwerkshäuser, Kapellen und Schulen von damals laden im Freilichtmuseum in Niedersulz – übrigens das größte in Niederösterreich – zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Wer sich also fragt "Wie war das damals?", der bekommt hier die Antworten darauf.

Tief Luftholen lohnt sich ebenso, die farbenprächtige Pflanzenwelt ist nicht nur Wohltat fürs Auge, sondern auch betörend durch ihren Duft.

Für Kids – so viel Action

Du hast Spaß am Wandern, Bootfahren und willst Abenteuer erleben? Dann schnapp dir deine Familie und ab in den Nationalpark Donau-Auen. Für Kinder gibt es die verschiedensten Programme, Workshops und Projektwochen. Und wer es bis zur Schlossinsel schafft, der kann in der begehbaren Unterwasserbeobachtungsstation mit ein bisschen Glück ganz viele Tiere sehen.

Blick auf Rathaus und Stadt. | Foto: Stadtgemeinde Gänserndorf
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Den Tag perfekt macht dann noch ein Zeichentrickfilm im Autokino Groß-Enzersdorf. Wer es noch actionreicher mag, erkundet den Erlebnispark Gänserndorf samt Streichelzoo, Gummistiefel-Golf und Klettergarten.

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