Fahrradschlösser im Test
Diebe haben es oft leicht

OÖ. Auf der Suche nach dem besten Fahhradschloss hat der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich in Zusammenarbeit mit einem KFZ-Sachverständigen elf verschiedene Fahrradschlösser getestet. Das Ergebnis ist ernüchternd: Nur ein Alarmschloss konnte nicht zerstört werden.

Ein Schloss alleine schützt nicht vor Diebstahl

Für den Test wurden ein Alarm-, zwei Bügel-, drei Spiral-, zwei Falt- und drei Kettenschlösser eingekauft. Die Schlösser kosteten zwischen 10 und 140 Euro. Nicht nur beim Preis, auch beim Gewicht gibt es große Unterschiede zwischen 300 und 1.500 Gramm. Das schwerste Schloss – das „ABUS BORDO 6000 Alarm“ konnte als einziges im Test nicht aufgebrochen werden. Darüber hinaus wurde bereits beim Aufbruchversuch der Alarm ausgelöst.
Das Öffnen der anderen Schlösser im Test dauerte zwischen zehn und 56 Sekunden.

So macht man es Dieben schwer
Verbinden Sie das Fahrrad mit festen unbeweglichen Gegenständen wie Verkehrszeichen oder Laternen. Bringen Sie das Schloss so an, dass es möglichst schwer mit dem Werkzeug zu erreichen ist und der Dieb nicht ungesehen in Bodennähe arbeiten kann. Stellen Sie das Fahrrad nicht immer an derselben Stelle ab und wählen Sie – wenn möglich - stark frequentierte, gut beleuchtete Abstellplätze.

Die Testübersicht finden Sie auf ooe.konsumentenschutz.at

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