Frontlinien
Auslands-Korrespondent Christian Wehrschütz über die Ukraine
- Rotary-Präsident Jürgen Rohrer konnte Rotarier-Kollegen Christian Wehrschütz begrüßen.
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ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz kam auf Einladung des Rotary Club für einen Vortrag ins mittlere Burgenland.
OBERPULLENDORF. „Er ist das Gesicht im ORF, wenn es um die Ukraine geht“, stellte Jürgen Rohrer als aktueller Präsident der Mittelburgenländischen Rotarier den langjährigen Leiter der ORF-Auslandsbüros in Kiew und Belgrad, Christian Wehrschütz, vor.
- Der Journalist zeigte keine Berührungsängste
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Live-Bericht aus dem Kriegsgebiet
Es folgte ein interessanter Abend rund um das Leben als Journalist im Kriegsgebiet. „Die Tätigkeit ist in den letzten Jahren immer riskanter geworden“, erzählt der gelernte Jurist, Slawist und Milizoffizier Wehrschütz auf seine lockere, eher flapsige Art. „Die Gefahr wird immer größer, zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort zu sein. Oft kommst du erst drauf, wie gefährlich es war, wenn es schon vorbei ist.“
Wehrschütz beschreibt, wie besonders die Drohnen das Leben in der Ukraine verändern, dass es keine Frontlinien mehr gebe, stattdessen Todeszonen mit Reichweiten bis zu 40 Kilometern.
- Das Interesse an Informationen zur Ukraine war groß.
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Viele Fragen
Mit dem Vortrag, dem eine intensive Fragerunde der Zuhörerinnen und Zuhörer folgte, bewirbt der Steirer Wehrschütz sein im Vorjahr herausgegebenes Buch „Frontlinien: 25 Jahre zwischen Krise, Krieg und Hoffnung“. Das Buch beleuchtet die Hintergründe des Ukraine-Kriegs, wirft einen historischen Rückblick auf die Balkankriege, alles eingebettet in persönliche Begegnungen und Schicksale als Journalist an „vorderster Front“.
- Der Stadtsaal füllte sich schnell mit Interessierten.
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Mehrere Bestseller
Schon vor diesem aktuellen Buch hat Christian Wehrschütz seit 2009 mehrere erfolgreiche Bestseller veröffentlicht, die sich intensiv mit seinen beiden journalistischen Schwerpunkten – dem Balkan und der Ukraine – sowie seinem Berufsalltag in den diversen Krisengebieten am Balkan auseinandersetzen.
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Großes Interesse
Das Interesse in Oberpullendorf war groß, durch Wehrschütz´ Vortrag aus erster Hand mehr über die aktuelle Situation in der Ukraine und die Hintergründe des Konflikts zu erfahren und so konnte Wehrschütz nicht nur vor vollem Stadtsaal sprechen, sondern im Anschluss auch
viele seiner Bücher für die zahlreichen Zuhörer signieren.
- Auch LK-Präsident NIkolaus Berlakovich kam zum Vortrag von Wehrschütz
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