Lackenbach
Bürgermeister Weninger zieht Bilanz und blickt auf 2026
- Der neue Begegnungsplatz in der Schlossgasse stärkt das soziale und kulturelle Leben in der Marktgemeinde Lackenbach.
- Foto: Rosenberger
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Bürgermeister Christian Weninger hat im Interview mit MeinBezirk auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 in der Marktgemeinde Lackenbach zurückgeblickt und zugleich einen Ausblick auf die kommenden Monate gegeben. Im Mittelpunkt standen dabei große Zukunftsprojekte, aber auch Initiativen zur Stärkung des sozialen und kulturellen Lebens.
LACKENBACH. Ein zentrales Projekt war 2025 der Startschuss für den Neubau von Volksschule, Kindergarten und Musikheim. Mit der Unterzeichnung der Verträge und dem Spatenstich am 12. September begann der Bau der neuen Anlage in der Lisztgasse, an der seither intensiv gearbeitet wird.
Ebenfalls richtungsweisend war das Projekt „Mittendrin“, bei dem in mehreren Sitzungen sowie einer Anrainerversammlung die Grundlage für eine Grobplanung zur Neugestaltung des Ortszentrums erarbeitet wurde. Weitere sichtbare Verbesserungen betrafen die Fertigstellung der Außengestaltung bei der Aufbahrungshalle am Friedhof sowie die Vollendung des Begegnungsplatzes in der Schlossgasse, der mit einer Bachtreppe und einer künstlerischen Installation eröffnet wurde.
- Bürgermeister Christian Weninger blickt auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 zurück und gibt einen Ausblick auf die kommenden Projekte.
- Foto: Franz Seckel
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Finanzielle Herausforderungen gemeistert
Eine der größten Herausforderungen des Jahres war die Finalisierung des Finanzierungsplans für den Schul- und Kindergartenneubau. Um die Genehmigung durch die Gemeindeaufsicht zu erhalten, mussten alle Beteiligten eingebunden werden. Durch die konsequente Ausschöpfung von Landes- und Bundesförderungen, Sonderförderungen sowie durch Eigenmittel – unter anderem aus dem Verkauf gemeindeeigener Häuser – konnte dieses Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden.
Angespannte Lage und Unterstützung der Betriebe
Auch mit Blick auf 2026 bleibt die wirtschaftliche Situation angespannt, da keine zusätzlichen Finanzmittel vom Bund zu erwarten sind. Um dennoch die lokale Wirtschaft zu stärken, setzt die Gemeinde weiterhin auf bewährte Maßnahmen wie die Lackenbach-Gutscheine, die zum Einkauf im Ort anregen sollen. Zudem werden die Vereine unterstützt, von deren Aktivitäten auch heimische Geschäfte, Gasthäuser und Kaufhäuser profitieren.
Soziales und Kultur als starke Säulen
Großen Anklang fand im abgelaufenen Jahr das Projekt „Nachbarschaftshilfe Plus“, das als Leitprojekt im sozialen Bereich gilt und auch 2026 fortgeführt wird. Kulturelle Höhepunkte waren eine musikalische Hommage an Hermann Leopoldi im September sowie die Aufführung des Theaterstücks „Der hölzerne Reifen“ im Oktober, die für Bürgermeister Weninger den kulturellen Höhepunkt des Jahres darstellte. Der Faschingsumzug im Februar zählte ebenfalls zu den Fixpunkten und wird auch 2026 wieder stattfinden. Für das kommende Jahr sind zudem erneut Veranstaltungen zur Bewahrung der jüdischen Kultur geplant.
- Mit dem Spatenstich im September begann der Neubau von Volksschule, Kindergarten und Musikheim in der Lisztgasse.
- Foto: Landemedienservice Bgld.
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Ausblick auf 2026
Ein klarer Fokus liegt weiterhin auf der Verbesserung der Lebensqualität. Der Neubau von Schule, Kindergarten und Musikheim soll bis Dezember 2026 fertiggestellt und im ersten Quartal 2027 bezogen werden. Begleitend dazu ist ein Verkehrskonzept im Umfeld der Bildungseinrichtungen geplant, das die Sicherheit auf dem Schulweg erhöhen und die Situation für Anrainer deutlich verbessern soll.
Auf besondere Ereignisse dürfen sich die Lackenbacherinnen und Lackenbacher ebenfalls freuen: Am 6. Februar 2026 findet im Freizeit- und Veranstaltungszentrum eine Angelobung von rund 100 Rekruten des Österreichischen Bundesheeres statt, im Mai feiert der Tennisverein sein 40-jähriges Bestandsjubiläum. Daneben bleiben die traditionellen Vereinsfeste feste Bestandteile des Gemeindelebens.
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