Öffentlicher Verkehr
Stellungnahme der Verkehrsbetriebe Burgenland
- In den vergangenen Jahren hat das Land Burgenland das Budget für den öffentlichen Verkehr kontinuierlich angehoben – aktuell beträgt es rund 55 Millionen Euro und hat sich damit nahezu verdreifacht.
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In einem kürzlich veröffentlichten Artikel wies MeinBezirk auf Schwächen im öffentlichen Verkehr im Bezirk Oberpullendorf, insbesondere beim Anrufsammeltaxi (BAST) und der Anbindung kleinerer Ortschaften, hin. Konkret geht es um die mangelnde Flexibilität und unzeitgemäße Buchungsmöglichkeit des BAST-Systems sowie um die teilweise unzuverlässigen Verbindungen. Die Verkehrsbetriebe Burgenland (VBB) reagierten nun auf die Kritikpunkte.
BEZIRK OBERPULLENDORF. Die VBB möchte in einer Stellungnahme darauf hinweisen, welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden, um den öffentlichen Verkehr im Bezirk zu verbessern, und welche weiteren Anpassungen geplant sind, um den Anforderungen der Fahrgäste besser gerecht zu werden.
So betonen die VBB, dass das BAST ein „lernendes System“ sei, das kontinuierlich auf die Rückmeldungen der Fahrgäste reagiere. So wurden bereits Anpassungen vorgenommen, wie etwa die Erweiterung der Betriebszeiten und eine flexiblere Buchungsoption bis zu 30 Tage im Voraus. Zudem sei eine BAST-Buchungs-App in Entwicklung, die bis Sommer 2025 verfügbar sein soll, um den Buchungsprozess noch benutzerfreundlicher zu gestalten.
- Laut VBB ist die Hotline rund um die Uhr erreichbar und bietet Fahrplanauskünfte, Buchungen sowie Mobilitätsberatung. Beschwerden und Anliegen würden zeitnah bearbeitet und bei Problemen im Linienverkehr an die zuständigen Fachabteilungen weitergeleitet.
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Als Tickets gelten alle Zeit- und Monatskarten des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR) sowie das Klimaticket. Die Buchung eines BAST erfolgt mindestens eine Stunde im Voraus über die 24/7-Hotline der VBB und ist ab einer Strecke von zwei Kilometern Mindestbeförderungslänge möglich. Das Buchungssystem würde Fahrten effizient bündeln, wodurch nachhaltige und umweltschonende Fahrgemeinschaften ermöglicht werden.
Die VBB betonen, dass das BAST eine flexible und gut funktionierende Ergänzung zum öffentlichen Verkehr sei. Laut ihren Angaben habe sich das System bewährt und werde zunehmend genutzt. Auch würde derzeit eine BAST-Buchungs-App entwickelt, die bis Sommer 2025 verfügbar sein soll. Diese soll eine zusätzliche Buchungsmöglichkeit bieten, während die telefonische Buchung weiterhin bestehen bleibt.
- Die VBB sehen das BAST als eine flexible und bewährte Ergänzung zum öffentlichen Verkehr, die laut ihren Angaben zunehmend genutzt wird.
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Beschwerden
Laut VBB steht die Hotline rund um die Uhr für Fahrplanauskünfte, Buchungen und Mobilitätsberatung zur Verfügung. Anliegen und Beschwerden würden zeitnah bearbeitet und bei Problemen im Linienverkehr an die zuständigen Fachabteilungen weitergeleitet. Die VBB betont ihre Nähe zu den Fahrgästen und setzt auf regelmäßiges Monitoring zur Anpassung der Fahrzeugfrequenz und Fahrtenanzahl.
Zukunftspläne
Neben Anpassungen im laufenden Betrieb sind weitere Investitionen in die Infrastruktur geplant. Neben dem Ausbau des Busnetzes steht auch die Modernisierung des Bahnhofs Deutschkreutz im Fokus. Dafür sind bis 2029 35 Millionen Euro vorgesehen. Geplant sind unter anderem:
- Eine neue Verladestelle für Gütertransporte (Fertigstellung bis Ende 2025)
- Barrierefreie Bahnsteige und Zugänge
- Eine Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit besseren Busanbindungen, Bike-&-Ride- sowie Park-&-Ride-Angeboten (Fertigstellung bis 2028)
Es ist nichts Unbekanntes, dass neue Konzepte Zeit und Entwicklung benötigen, bis sie sich abseits der Theorie wahrhaftig in der Realität im gewünschten Maße bewähren. Es bleibt die Hoffnung, dass Kritik als konstruktiver und nicht als destruktiver Akt interpretiert wird.
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