Wer wirklich wagt, der gewinnt!

Am 4. April präsentiert Stephanie Plöderer ihr Werk um 19.30 Uhr im Stadthotel Pinkafeld.
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  • hochgeladen von Jennifer Vass

PINKAFELD (jv). Stellen Sie sich vor, Sie sind 14 Jahre alt und wollen ein Buch schreiben. Das allein ist schon eine große Sache. Aber sich in diesem Alter an eine Mischung aus Krimi und Thriller zu wagen, ist eine Leistung.

Erster Versuch ein Treffer

Stephanie Plöderer aus Pinkafeld hält es endlich in den Händen, ihr erstes eigenes Buch. Mittlerweile ist sie 18 Jahre alt und Studentin. "Ich schreibe seit ich denken kann, das ist für mich ein Grundbedürfnis", erzählt die junge Frau, die nach eigenen Recherchen die jüngste Krimiautorin in Österreich ist. Mit 14 Jahren hat sie begonnen ihr Werk zu verfassen, ein Buch war zuerst gar nicht geplant. Nach und nach hat es sich ergeben und nach drei Jahren war sie schließlich fertig.
Dass es gar nicht so einfach ist, ein Buch auf den Markt zu bringen, war ihr klar. Dass Fortuna es dann so gut mit ihr meint, davon hätte sie nie zu träumen gewagt. "Ich habe mir im Internet einen Verlag in Deutschland ausgesucht und mein Manuskript abgeschickt. Und siehe da, der erste Versuch war gleich ein Treffer!" Das war vor gut einem Jahr. Nun kann man "Ehrenmord ist Ehrensache" bei ihr, beim Verlag und auf Amazon um 13 Euro kaufen.

Viele 100 Stunden Arbeit

Die Fortsetzung ihres Krimis ist auch schon so gut wie fertig, diesesmal soll es ein Psychothriller werden. Mit ihrer ersten Story ist sie zwar zufrieden, würde sie aber heute wieder völlig umschreiben. "Die Geschichte wird nie richtig passen. Im Nachhein will man immer etwas ändern", erzählt Stephanie lachend. Viele 100 Stunden hat sie in die 132 Seites des Buches investiert, das im Drogenmilleu spielt. Um die Vermarktung kümmert sich die 18-Jährige selber. Deswegen lädt sie am 4. April um 19.30 Uhr ins Stadthotel Pinkafeld. Da wird "Ehrenmord ist Ehrensache" das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert.
"Das Wichtigste ist, nie den Glauben an sich zu verlieren. Man sollte nicht für die Öffentlichkeit schreiben, sondern für sich selbst", gibt die Jungautorin als Tipp für andere Schreiberlinge.

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