Frauenfussball
Land unterstützt BFV-Kurse für Fußballtrainerinnen

Unterstützung von BFV-Kursen für Fußballtrainerinnen: Sportlandesrat Heinrich Dorner, Stephanie Jandl (Fußballerin, Obfraustellvertreterin FC Südburgenland), Absolventin des Trainerinnenkurses 2020, Nina Potz, (Trainerin und Funktionärin, Projektleiterin „Real girls play soccer“), LH-Stv. Astrid Eisenkopf, Yvonne Lindner (Referentin für Frauenfußball beim BFV, Projektleiterin „Real girls play soccer“) und BFV Präsident Gerhard Milletich, designierter Präsident ÖFB
  • Unterstützung von BFV-Kursen für Fußballtrainerinnen: Sportlandesrat Heinrich Dorner, Stephanie Jandl (Fußballerin, Obfraustellvertreterin FC Südburgenland), Absolventin des Trainerinnenkurses 2020, Nina Potz, (Trainerin und Funktionärin, Projektleiterin „Real girls play soccer“), LH-Stv. Astrid Eisenkopf, Yvonne Lindner (Referentin für Frauenfußball beim BFV, Projektleiterin „Real girls play soccer“) und BFV Präsident Gerhard Milletich, designierter Präsident ÖFB
  • Foto: Landesmedienservice
  • hochgeladen von Michael Strini

LH-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf und LR Heinrich Dorner sehen in BFV-Kursen für Fußballtrainerinnen eine solide Ausbildung als Basis für den Erfolg.

EISENSTADT. Frauen- und Mädchenfußball erfreut sich - speziell seit den Erfolgen der Österreichischen Frauen-Nationalmannschaft - immer größerer Beliebtheit. In nur wenigen Jahren hat sich auch im Burgenland ein richtiger Boom im Bereich des Frauen- und Mädchenfußballs entwickelt.
Um diesem positiven Trend Rechnung zu tragen, hat der Burgenländische Fußballverband (BFV) unter dem Motto „Real Girls Play Soccer“ ein mehrjähriges Projekt für den burgenländischen Mädchen- und Frauenfußball beschlossen.

Burgenlandliga als Ziel

Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Ausbildung von Fußballtrainerinnen beim BFV, die im Oktober des Vorjahres mit Unterstützung des Landes Burgenland bereits gestartet wurde. Nunmehr will man diese Initiative weiter forcieren und intensivieren. Mittel- und langfristiges Ziel ist es, im Frauen- und Mädchenfußball eine eigene Burgenlandliga zu etablieren.
„Für mich als zuständiges Regierungsmitglied für Frauenangelegenheiten ist es wichtig, für Frauen nach und nach auch ‚sogenannte‘ Männerdomänen zugänglich zu machen. Hierzu zählen verschiedenste Sparten und Berufsfelder, aber auch - Stichwort ‚Burgenländischer Frauenlauf‘ oder die Initiative ‚Feminina‘ - der Gesundheitsbereich. Deshalb haben wir uns auch zum Ziel gesetzt, möglichst viele Frauen und Mädchen für den Fußballsport zu begeistern und sie größtmöglich zu unterstützen. Eine fundierte Ausbildung für Fußballtrainerinnen ist hier besonders wichtig, da diese nicht nur dazu beitragen, dass sich junge Menschen sportlich betätigen und einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung widmen, sie sind auch wichtige Begleiterinnen und Vorbilder für die jungen Frauen und Mädchen, die sie betreuen. Das Burgenland ist mit dieser Initiative einmal mehr Vorreiter! Dieses Erfolgsmodell wurde deshalb auch schon von anderen Bundesländern übernommen“, so LHStv Astrid Eisenkopf.

Frauentrainerinnenkurse im November

Im Oktober 2020 fand beim BFV in Eisenstadt der erste reine Frauentrainerinnenkurs statt. In der Folge gab es von den 12 Teilnehmerinnen, die mittlerweile alle als Trainerinnen im Nachwuchsbereich tätig sind, eine äußerst positive Resonanz und viel Feedback, das in künftige Kurse eingearbeitet werden wird.
Im November dieses Jahres wird nun ein ÖFB D-Diplom Kurs abgehalten, der gemischt veranstaltet wird. Daran werden 6 Frauen teilnehmen. Normalerweise ist die Beteiligung an gemischten Kursen mit 1 bis 2 Teilnehmerinnen pro Jahr sehr gering. Im Frühjahr 2022 wird ein UEFA C-Diplomkurs, und damit die nächsthöhere Stufe, stattfinden, der wieder als reiner Frauenkurs abgehalten wird. Hier werden 12 bis 15 Teilnehmerinnen erwartet. Anmeldungen dazu nimmt der Burgenländische Fußballverband (BFV) via Internet unter https://realgirlsplaysoccer.at entgegen.

FC Südburgenland als Aushängeschild

Für Sportlandesrat Heinrich Dorner hat der anfangs national, aber auch international schwere Weg des Frauenfußballs zwar eine äußerst gute Entwicklung genommen, die allerdings noch ausbaufähig ist: „Der FC Südburgenland ist hier ein positives Erscheinungsbild, eine Erfolgsmannschaft von hoher Qualität. Garant dafür waren und sind Persönlichkeiten, die sich engagieren, Trainerinnen und Spielerinnen. In den kommenden Jahren wird es deshalb - neben einer soliden Ausbildung für Trainerinnen – als Fundament für den Erfolg auch notwendig sein, unter Einbindung der Dachverbände und des Fachverbandes die Kräfte zu bündeln und dementsprechende Strukturen zu schaffen.“

FC Südburgenland war für den "Bruno" nominiert
FC Südburgenland erkämpft ersten Punkt

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