30.09.2014, 19:39 Uhr

Gradwohl: Wohnbauförderung ist und bleibt Impulsgeber!

Werner Gradwohl streicht die Bedeutung der Wohnbauförderung hervor (Foto: ÖVP)
„Die Wohnbauförderung ist eine wesentliche Starthilfe beim Hausbau oder der Anschaffung einer Wohnung. Rund 80 Prozent der Burgenländer wohnen in Einfamilienhäusern und oft mangelt es jedoch an Startwohnungen für junge Menschen oder an betreuten Wohneinheiten für Ältere und Pflegebedürftige. Insbesondere solche, die man sich leisten kann. Daher gilt es, alle Möglichkeiten auszuschöpfen damit die notwendigen Wohnbaumittel auch in Zukunft bereitgestellt werden können. Und zwar in entsprechender Höhe und Qualität“, betont ÖVP-Wohnbausprecher Mag. Werner Gradwohl.
Im Budget für 2015 sind über 125 Millionen Euro für Wohnbauförderung vorgesehen, drei Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr 2014.

Wichtiger Impulsgeber

Die Wohnbauförderung ist im Burgenland ein wichtiger Impulsgeber der heimischen Wirtschaft und gerade im aktuellen Kampf gegen die steigende Arbeitslosigkeit ein notwendiger Faktor. „Deshalb sind die öffentlichen Ausgaben für das Wohnen durch den vielfältigen Nutzen der Wohnbauförderung gerechtfertigt. Es geht keineswegs nur um das sozialpolitische Ziel, einkommensschwächere Haushalte zu unterstützen“, so Gradwohl, der eine Wohnbau-, Energie- und Sanierungsmilliarde im Rahmen seiner Rede im burgenländischen Landtag fordert.

17.000 Arbeitsplätze

„In Österreich könnten weitere Geldmittel zweckgebunden investiert werden. Diese sollen vom Bund, den Ländern, Bausparkassen und Banken aufgestellt werden. Profitieren doch Kreditinstitute und Sparkassen in hohem Maße vom Wohnbau und vom Wohnungsmarkt durch die Vergabe von Krediten und Darlehen. Nach Berechnung der Bauinnung und des WIFO würde eine Milliarde Investition in den Wohnbau und in den Sanierungsbereich für rund 17.000 Leute Arbeit bringen“, so der ÖVP-Wohnbausprecher.
„Ich schlage in diesem Zusammenhang auch einmal mehr die schrittweise Wiedereinführung der Zweckwidmung der Wohnbaumittel beim kommenden Finanzausgleich vor, wodurch eine deutliche Anhebung und Ausweitung der Förderung möglich wird“, so Gradwohl.
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