Auf dem Scharlern-Hof in Hollersbach

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HOLLERSBACH (vor). Der am Sonnberg gelegene Bauernhof ist ein kleiner, aber feiner Familienbetrieb. 1983 haben Peter und Greti Astl den Hof von Mutter Maria übernommen. Gehalten werden hier Rinder, Schweine, das Pferd Nora und - wie es sich für einen Bauernhof gehört - ein Hund namens Lumpi und einige Katzen. Die acht Hektar Wiesen werden im Sommer zwei- bis dreimal gemäht und als Heu eingearbeitet. Auf Silage wird zur Gänze verzichtet. Von Mai bis September befinden sich etwa 85 Milchkühe, ebenso viel Galt- und Jungvieh sowie rund 25 Schweine auf einer Gemeinschafts-Alm. Dort werden sie von drei Sennern betreut. Die Milch wird vom Käser täglich zu Berg- und Pinzgauer Käse sowie zu Butter verarbeitet. Diese "Baumgartalm" im Mühlbachtal ist zudem ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Gäste. Auf Anfrage können die Besucher beim Käsen zusehen.

Ab-Hof-Verkauf
Bis Anfang der 80er Jahre wurde der Käse ausschließlich für den Großhandel produziert. Greti Astl: "Dann habe ich mir immer ein paar Laibe zurückgehalten und ab Hof verkauft. Das ist sehr gut angekommen. Seit 25 Jahren sind wir anerkannter Biobetrieb und seit 1993 wird die Milchverarbeitung mit Ab-Hof-Verkauf ausgeübt."
Die Produktpalette erstreckt sich von verschiedensten Käsesorten, geräuchertem Schweine- und Rindfleisch, Wurstspezialitäten von Rind und Hirsch bis hin zu Likören, Schnäpsen und Marmeladen. Aus diesen Schmankerln bereitet die Bäuerin auch gerne Brötchen und Platten für besondere Anlässe vor. Geschenkkörbe und -pakete werden zusammengestellt und auch weitere Geschenksideen gibt es im Sortiment.

Eigener Hofladen
"Wir wollen Produkte verkaufen, hinter denen wir stehen. Jedes Jahr werden mindestens zwei Fortbildungskurse besucht, das ist sehr hilfreich. Wir sind stolz, dass wir keine künstlichen Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker einsetzen. Mittlerweile haben wir schon viele Auszeichnungen für unsere Produkte bekommen", so Greti und Peter Astl. 2011 haben sie ihre Landwirtschaft um einen Hofladen, zwei Käsekeller und eine Käserei erweitert. Mittlerweile haben die beiden den Hof an die Jungen übergeben. "Wir arbeiten weiterhin mit, denn wir machen es gerne und es macht viel Freude, dass die Kunden unsere Produkte so gern mögen."

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