Energiegemeinschaft Bruck
Grünen Strom teilen für die Zukunft
- Vorstandsmitglieder Josef Fürstaller, Hans Gratz, Michael Hörak, Gotthard Dick und Thomas Thurner.
- Foto: Privat/Thurner
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Der erste Gedanke zur Gründung der Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG) in Bruck kam bereits 2021 auf. Zwei Jahre wurde an der Idee gearbeitet und seit Mai 2023 gibt es sie nun offiziell. Seit der Gründung der EEG zählt sie zehn Mitglieder.
BRUCK. Die Gemeinschaft wurde durch die Initiative von Obmann Hans Gratz und der Unterstützung von Josef Fürstaller (e5-Teamleiter in Taxenbach), Mario Wallner (KEM-Manager) und weiteren Privatpersonen gegründet. Die Mitglieder setzen sich aus Privatpersonen und Kleinbetrieben zusammen. Das jüngste Mitglied der Gemeinschaft ist die Gemeinde Bruck selbst, welche seit 7. November ein Teil davon ist.
- Über die Sommermonate wurde ein umfassendes Verbesserungsprojekt an der Mittelschule abgeschlossen inklusive einer 210 kWp Photovoltaik Anlage.
- Foto: Spenglerei Wurzrainer
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Bruck setzt auf grüne Energie
Mit dem Beitritt der Gemeinde wird das Ziel verfolgt, unabhängiger vom Strommarkt zu werden. Dabei werden Wirtschaftlichkeit und der Schutz der Natur miteinander verbunden. Nicht nur wird so ein bedeutender Schritt hin zu einer effizienteren Zukunft getan, sondern es ist auch ein Meilenstein in der Umstellung auf saubere Energiequellen und zeigt das Engagement der Gemeinde für den Klimaschutz und die Förderung erneuerbarer Energien.
So gelang es auch in nur wenigen Monaten Vorlaufszeit, auf der Mittelschule eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 210 kWp und am Wirtschaftshof eine mit einer Leistung von 120 kWp zu installieren.
"Der Beitritt ist ein wichtiger Schritt, um zukünftig den Strom bestmöglich regional innerhalb der Gemeinde auszutauschen und dabei gleichzeitig Kosten zu sparen."
Barbara Huber, Bürgermeisterin von Bruck
- Bürgermeisterin Barbara Huber mit Michael Schnaitl von one2zero, welche als Partner eine kompetente und rasche Umsetzung ermöglichte.
- Foto: Gemeinde Bruck
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Erneuerbar und regional
Die zehn Mitglieder unterteilen sich in Erzeuger und Verbraucher. Personen, welche mit ihren Photovoltaik- oder Wasserkraftanlagen mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen können, bieten die überschüssige Energie anderen zum Kauf an. Mitglieder ohne den Zugang zu eigenem grünen Strom können diesen dann innerhalb der EEG kaufen. Vor allem aber wird die produzierte Energie nahe des Entstehungsortes auch verbraucht und direkt an die Vereinsmitglieder übermittelt, wodurch es zu Kosteneinsparungen bei Strom und Netzgebühren kommt. Die Gemeinschaft erstreckt sich innerhalb des Versorgungsgebietes des Umspannwerkes Bruck, also von Taxenbach bis Niedernsill.
Für Interessierte gibt es am Donnerstag, den 30. November um 19 Uhr im Thurners in Bruck eine Informationsveranstaltung der Energiegemeinschaft Bruck und Pinzgauer Zentralraum.
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