12.08.2016, 10:37 Uhr

Gedicht "Der Lebenswandel" von Gustl Ronacher

Mehr Gewicht dem Gedicht - eine Initiative der Bezirksblätter Pinzgau. (Foto: BB)

Die folgenden Zeilen erreichten die Redaktion per Post

Der Lebenswandel

Als kloans Kind kimt ma auf d'Welt
pudlnockat und ganz ohne Geld.
Ois Jugendliche wachst ma schön langsam heran
schon gengan die Probleme an
zerscht de Schual, dann die Lehr
spata kimmt dann die Liab daher.
Dann weascht s'Lebn wieda schena
für'n Max und für die Lena.
Es wascht nocha g'heirat, dö zwoa hoitn tierisch zam
gehen fü in die Kirchn und sand recht fromm
a de Kinder bleibn nit aus, se fülln des ganze Haus.
Es vageht de Zeit, ma weascht schö langsam oit
im G'sicht taucht auf so manche Foit.
Hiatz huck ma aufn Bankl
sie strickt fia eam
es weascht no a Pfeifal graucht
do auf'n Bankl wart ma nur noch
bis uns da Herrgott braucht.

Gustl Ronacher
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