01.11.2016, 15:01 Uhr

Seniorenbund Piesendorf: Eine sehr aktive Ortsgruppe!

Der 77-jährige Peter Junger - er ist auch Ehrenbürger, Alt-Bürgermeister und ehemaliger Sportclub-Obmann - am Computer. (Foto: Christa Nothdurfter)

Obmann ist Peter Junger, der ehemalige Bürgermeister.

PIESENDORF (cn). "Ganz wichtig ist uns vom Ausschuss der persönliche Kontakt zu allen Mitgliedern", sagt Obmann Peter Junger, "deshalb überbringen wir Einladungen zu unseren Veranstaltungen und andere Informationen persönlich. Da ergibt sich dann natürlich oft auch ein Gespräch, was besonders jene Menschen schätzen, die nicht mehr so mobil sind."

230 Mitglieder

Die Piesendorfer Ortsgruppe des Salzburger Seniorenbundes zählt 230 Mitglieder, vierzehn davon engagieren sich im Ausschuss. Dieser kommt sieben mal jährlich zusammen, um sich zu besprechen. Das, was dabei herauskommt, kann sich sehen lassen: Bei der vor Kurzem stattgefundenen Generalversammlung - mit 85 Teilnehmern gab es dabei übrigens einen neuen Rekord - konnte auf insgesamt 16 Veranstaltungen seit November 2015 zurückgeblickt werden; dazu kommen noch drei Landes- und Bezirksveranstaltungen, an denen ebenfalls etliche Piesendorfer Senioren teilgenommen haben.
"Zu diesen 19 Terminen sind 930 Mitglieder ausgerückt, das ist eine schöne Zahl", freut sich der Obmann. Aber ganz schön viel Organisationsaufwand, oder?
Dazu Peter Junger: "Freilich gibt es viel zu tun, aber man bekommt so viel zurück dafür. Ich höre so oft die Worte ,Danke', vergelt's Gott' und ,das habt ihr gut gemacht'. Außerdem habe ich im Laufe meines Lebens trotz meiner schweren Kindheit als Halbwaise so viel Positives erleben dürfen, dass es mir ein Bedürfnis ist, etwas davon der Gesellschaft zurückzugeben. Und außerdem habe ich auch meine Gattin Resi, die mich in allem unterstützt. Das ist schon immer so gewesen, sonst hätten wir als Familie die 21 Jahre, in der ich Bürgermeister gewesen bin, nicht so gut gemeistert."

Geschnitzte Christus-Statue
Ortsgruppen-Obmann beim Seniorenbund ist der Familienvater - er und seine Frau haben drei Töchter und vier Enkelkinder - seit mittlerweile sechs Jahren. "Sesselkleber bin ich aber keiner, denn wie es so schön heißt, ist der Zeitpunkt zum Aufhören dann der richtige, wenn die Leute sagen ,Schad is' und nicht ,Zeit is'. Das habe ich auch als Bürgermeister so gehalten." Nun, ,Zeit is' wird wohl noch länger niemand sagen; auch, weil das vergangene Jahr nicht nur hinsichtlich der zahlreichen Aktivitäten und am großen Interesse daran, sondern auch finanziell gut gelaufen ist. Ein Teil des Budgets kann heuer somit in eine Christus-Statue für die örtliche Aufbahrungshalle investiert werden; als Schnitzer wurde Alexander Bartl beauftragt.

Gratulationen zu runden Jubiläen und eine hilfreiche Anlaufstelle

Zurück jedoch zu den Aktivitäten: Zusätzlich zu den Veranstaltungen - besonders gut kam auch das gemeinsame Eisstockschießen mit dem Pensionistenverband an - wird zu runden Geburtstagen und zu Hochzeitsjubiläen gratuliert, zudem werden Weihnachtspakete verteilt und vor allem ist man auch Anlaufstelle, wenn jemand Hilfe bei Amtsangelegenheiten braucht.
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