02.10.2017, 01:18 Uhr

Mountainbike: Fotofinish nach 1.316 Höhenmetern

Bigtime-Boss Sepp Streitberger, Gesamtsieger Sebastian Kaswurm, Gesamt-2. Andi Ortner, Gesamtsiegerin Ulli Exenberger und Pinzgau-Trophy-Organisator Peter Gruber (Foto: Hans Seifert)

HP Obwaller nur 2 Sekunden hinter dem Sieger des Hundstoa-Biag-Di

MARIA ALM. Zum 17. Mal stand am vergangenen Samstag der Hundstoa-Biag-Di auf dem Programm und traditionell ging es dabei auch noch einmal um die letzten Punkte für die Pinzgau-Trophy 2017. So knapp wie heuer war es allerdings noch nie, denn der Niedernsiller Hans-Peter Obwaller musste sich nach ca. 54 Minuten für exakt 1.316 Höhenmeter von Maria Alm auf das Statzerhaus am Gipfel des Hundsteins nur um 2 Sekunden dem Wagrainer Sebastian Kaswurm geschlagen geben. Somit holte sich der Pongauer auch zum ersten Mal die Gesamtwertung der 13. Bigtime Pinzgau-Trophy, gefolgt von dem Bayern Andi Ortner und dem heimischen HP Obwaller. Bei den Damen war schon vor dem Start die Titelverteidigung für die Brambergerin Ulli Exenberger fest gestanden.

Bereits ein kurzer Blick auf die ca. 200 Anmeldungen ließ im Vorfeld erahnen, dass es ein knallhartes Rennen werden sollte, denn neben den Pinzgauer Assen waren auch vor allem die Topfahrer der Nachbarn aus Bayern und Tirol am Start, um sich den begehrten Hogmoar-Siegerwimpel mit der anschließenden Berechtigung zum Siegestanz zu sichern. Bei den Herren waren es vor allem die Mannen des RC Martin’s Bikeshop aus Unken, die zum Generalangriff bliesen und auch die Hälfte der Top-10 Fahrer stellen konnten, während sich bei den Damen die anderen beiden großen Pinzgauer Bikeclubs die Siegerinnen teilten, denn während die Bramberger Smaragdbiker mit Ulli Exenberger die Gesamtsiegerin stellten, konnte die Bronzemedaillengewinnerin bei der heurigen Marathon-EM Angelika Tazreiter zum vierten Mal den Tagessieg für das Bigtime-Sport Team aus Maishofen einfahren.

Neben diesen Top-Zeiten war es aber vor allem wieder eine Veranstaltung für die breite Masse und für die wahren Hobby-Sportler, die trotz der optimalen Wetter- und Streckenbedingungen teilweise ans Äußerste gehen mussten, um den harten Anstieg zum Gipfel bewältigen zu können. Es waren aber nach spätestens 3 Stunden alle erfolgreich und im Ziel strahlten eigentlich alle Gesichter. Wahrscheinlich aber auch deshalb, weil es neben ausreichender Zielverpflegung in fester und flüssiger Form auch wieder tolle Sachpreise und Gutscheine vom Veranstalter Hans Seifert gab und auch Peter Gruber konnte jene Sportler beschenken, die beim Schätzspiel mit ihren Antworten am engsten bei der Zahl 7411 waren, das ist nämlich die Zahl aller Zielankünfte im Sommer, die es seit Bestehen seiner Pinzgau-Trophy 2009 gegeben hat.

Hunderte Fotos, alle Berichte, Ergebnisse und Cupstände sowie auch alle Termine für die kommende Winter-Ausgabe der Pinzgau-Trophy (natürlich dann auf Skiern bergauf) gibt es auf www.pinzgau-trophy.at.
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