Yoga mit Haube und mit Handschuhen

Baum – Vrksasana
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Die Altenmarkterin Carina Schilcher unterrichte seit Herbst 2015 Yoga. Privat ist die Volksschullehrerin viel draußen unterwegs, wo sie auch im Winter immer wieder Yogaübungen durchführt – ja, trotz Schnee und Kälte. Damit die "Krähe", die "Kobra" und der "Hund" im Winter nicht frieren, hat Carina Schilcher einige Tipps für uns:

Was ist der besondere Reiz an Yoga im Freien?

CARINA SCHILCHER: Für mich sind Bewegung, Yoga und Natur sehr wichtig, um eine Ausgleich zum Alltag zu finden. Daher ist für mich Yoga im Freien die ideale Kombination. Wenn ich Yoga im Freien mache, dann am liebsten am Berg. Das gibt mir das Gefühl frei zu sein. Auch die Atmung ist ein wichtiger Bereich im Yoga. Durch die Atmung soll die Lebensenergie erhöht und harmonisiert werden. In der frischen Luft

Und die schöne Landschaft motiviert zusätzlich, oder?
CARINA SCHILCHER: Das stimmt, ich bin immer wieder erstaunst, wie schöne es bei uns ist. Aber Vorsicht: Yoga im Freien kann auch ablenkend sein, weil es viel zu schauen und zu hören gibt. Da es aber im Yoga um die Achtsamkeit, das bewusste Wahrnehmen und das Präsent sein im tun geht, muss man Ablenkungen gut ausblenden können.

Was ist das besondere an Yoga im Winter?
CARINA SCHILCHER: Jede Jahreszeit hat seine Besonderheiten. Für mich ist der Winter eine ruhige und stille Jahreszeit. Wir sind wieder mehr nach innen gerichtet und haben oft nicht mehr den Drang, ständig körperlich aktiv zu sein. Und entsprechend der Jahreszeit wird auch die Yogapraxis ruhiger, meditativer und stiller. So ist das Achtsame durch den Wald oder Schnee gehen, oder das bewusste Atmen Yoga. 

Ist Yoga im Winter im Freien für jeden etwas?

Grundsätzlich ja. Aber das wichtigste im Yoga ist es, auf sich zu hören. Yoga soll dir gut tun. Wer also die Kälte und Nässe nicht mag, sollte sich nicht dazu zwingen. Toll ist aber, dass Yoga bei kälteren Temperaturen das Immunsystem stärkt.

Können Sie uns ein paar geeignete Yoga-Übungen nennen, die draußen im Winter funktionieren?

CARINA SCHILCHER: Alle Standstellungen (im Stehen) wie Gleichgewichtsübungen, der Krieger, der Berg, das Dreieck usw. funktionieren auch in Winterkleidung und mit Winterschuhen gut. 

Wie fühlt man sich nach Yoga im Winter im Freien?
CARINA SCHILCHER: Das bewusste Atmen bei den Übungen in der frischen, kühlen Luft wirkt reinigend und erfrischend.

Ist bei Kälte und Nässe etwas speziell zu beachten?

CARINA SCHILCHER: Man sollte, wie immer beim Yoga, sportlich angezogen sein. Ich habe auch meistens einen großen Schal dabei, den ich als Unterlage auf den Boden legen kann. Wenn ich mit den Tourenskiern unterwegs bin, oder mit Skianzug, ermöglicht mir die Kleidung auch Übungen am Boden durchzuführen.

Haben Sie noch einen Tipp für unsere Leser?

CARINA SCHILCHER: Spazieren Sie bewusst durch die Winterlandschaft, beobachten Sie Ihren Atem und seien Sie ganz bei sich. Wenn dann ein tolles Platzerl kommt, wo sie die Sonne im Gesicht spüren, eine grandiosen Aussicht haben und sich bereit fühlen, versuchen Sie die Übungsabfolge Berg, Baum, Krieger und Dreieck.

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