Call Film Festival
Bad Hofgastein als Bühne für internationale Filmkultur
- Beim Call Film Festival in Bad Hofgastein treffen sich Ende Mai 2026 die Hollywoodstars.
- Foto: Gasteinertal Tourismus GmbH
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In Bad Hofgastein trifft sich Ende Mai 2026 beim Call Film Festival die nationale und internationale Filmbranche.
BAD HOFGASTEIN, SALZBURG. Von 28. bis 31. Mai wird Bad Hofgastein zur Bühne für die internationale Filmkultur. Das neu initiierte CALL Film Festival zeigt „Movies with a Cause“, also Filme mit Haltung und Anspruch.
- Die Alpenarena in Bad Hofgastein.
- Foto: KTVB Bad Hofgastein
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An den vier Veranstaltungstagen werden im Kursaal, im Kongresszentrum und in der Alpenarena nationale und internationale Produktionen gezeigt.
- Der Kursaal in Bad Hofgastein.
- Foto: KTVB Bad Hofgastein
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Die erste filmische Reinhold Messner-Retrospektive „Ein Leben jenseits aller Limits“ ist ebenso Teil des Programms wie das Historiendrama „Nürnberg“ oder das neue Michael Jackson-Biopic „Michael“, das am 30. Mai ebenso bei freiem Eintritt in der Alpenarena zu sehen ist wie eine eindrucksvolle visuelle Inszenierung von Superstar Parov Stelar zu seinem neuen Konzeptfilm „Artifact“.
Hollywood-Stars in Bad Hofgastein
Zahlreiche Star-Gäste sind beim Call Film Festival in Bad Hofgastein angekündigt: Der deutsche Regisseur Oliver Hirschbiegel, der mit „Der Untergang“ oscarnominiert war, gibt nicht nur eine Masterclass über die Kunst des Filmemachens, sondern fungiert auch als Festival-Präsident. Mit Oscar-Preisträger und Star-Regisseur Stefan Ruzowitzky ist ein weiterer hochkarätiger Filmemacher vor Ort. Parov Stelar, Weltstar des Electro Swing, wird beim CALL Film Festival erstmals seinen Konzeptfilm „Artifact“ präsentieren.
- Diane Messner und Reinhold Messner.
- Foto: Tillmann Konrad
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Reinhold Messner wird jeden der acht Filme von, über und mit ihm persönlich einleiten und darüber hinaus im Rahmen einer Masterclass sowie bei Gesprächen mit dem Publikum Einblicke in sein Leben und seine Haltung geben. Ebenfalls vor Ort ist der österreichische Schauspieler und Jedermann von 2024 Philipp Hochmair.
Bestsellerautor Lars Amend kommt mit seinem Film „Dieses bescheuerte Herz“ nach Bad Hofgastein und ist beim CALL Film Festival in einer Masterclass sowie in Q&A Sessions zu erleben. Als Samantha Jones in „Sex and the City“ wurde Kim Cattrall zur Ikone einer ganzen Generation und gewann dafür unter anderem 2003 einen Golden Globe Award – nun beehrt sie ebenfalls die Region Gastein mit einem Besuch und wird im Rahmen der öffentlichen Gala am 30. Mai mit dem Festival-Preis „Jane Award“ geehrt. Auch die Scorpions werden dort ausgezeichnet und präsentieren Ausschnitte aus ihrem neuen Kinofilm „Wind of Change“. Bad Hofgastein wird damit Ende Mai zum Treffpunkt für gleich mehrere nationale und internationale Superstars.
„Dass sich das CALL Film Festival für Gastein entschieden hat, ist für uns Auszeichnung und Bestätigung zugleich. Seit Jahrzehnten wird das Tal als Drehort für nationale und internationale Produktionen genutzt – zugleich ist es weit mehr als nur Kulisse: Die besondere Verbindung aus Natur, Kultur und Atmosphäre schafft Raum für Geschichten, neue Perspektiven und Austausch“
sagt Jürgen Bess, Geschäftsführer der Gasteinertal Tourismus GmbH.
MeinBezirk stellte Eva Irnberger, der Geschäftsführerin vom Kur- und Tourismusverband Bad Hofgastein, drei Fragen zum CALL Film Festival.
- Eva Irnberger, die Geschäftsführerin vom Kur- und Tourismusverband Bad Hofgastein beantwortete Fragen zum neuen Filmfestival.
- Foto: KTVB Bad Hofgastein, Gerhard Wolkersdorfer
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MeinBezirk: Was bedeutet das CALL Film Festival für Bad Hofgastein?
Eva Irnberger:
„Für mich bedeutet das Filmfestival vor allem, dass in Bad Hofgastein etwas Neues entsteht, das wirklich Tiefgang hat. Es geht nicht um irgendein „neues“ Event, sondern um Inhalte, Gespräche und Begegnungen. Das Motto „Movies with a Cause“ passt deshalb sehr gut zu uns, weil hier Filme gezeigt werden, die etwas auslösen und zum Nachdenken anregen. Ich finde es auch spannend, dass wir damit ein neues Publikum nach Gastein holen und gleichzeitig den Einheimischen etwas Besonderes bieten können. Wenn man sieht, welche Persönlichkeiten heuer dabei sind – von Reinhold Messner über Oliver Hirschbiegel bis hin zu internationalen Gästen wie Kim Cattrall oder Parov Stelar – dann merkt man schon, welche Qualität dieses Festival von Anfang an mitbringt."
MeinBezirk: Was sehen Sie als die absoluten Highlights an?
Eva Irnberger:
„Da gibt es einige. Ein ganz besonderes Highlight ist sicher die erste Reinhold-Messner-Retrospektive überhaupt. Dass er seine Filme nicht nur zeigt, sondern jeden einzelnen vorab persönlich einordnet und erklärt, gibt dem Ganzen noch einmal eine ganz andere Tiefe. Das ist kein klassisches „Film anschauen“, sondern ein sehr persönlicher Zugang zu seinen Erlebnissen und seinem Lebenswerk. Was auch ganz wichtig ist: Es gibt ganz bewusst Programmpunkte, die für alle zugänglich sind. Am Samstag, 30. Mai, finden in der Alpenarena kostenlose Veranstaltungen statt – unter anderem mit dem Film „Michael“ und der Filmpremiere „Artifact“. Gerade letztere ist besonders spannend, weil Parov Stelar selbst vor Ort ist und den Film präsentiert. Das sind genau diese Momente, die man sonst so nicht erlebt. Inhaltlich finde ich die beiden Schwerpunkte „CALL for Peace“ und „CALL for Nature“ sehr stark gewählt. Das sind Themen, die aktuell sind und viele Menschen beschäftigen. Und genau in dieser Kombination – internationale Gäste, starke Inhalte und die Kulisse von Bad Hofgastein – entsteht eine ganz besondere Atmosphäre."
MeinBezirk: Wie lief/läuft die Organisation des Filmfestivals ab?
Eva Irnberger:
„Sehr intensiv, weil doch alles sehr kurzfristig ist! Gerade bei einer ersten Ausgabe gibt es laufend neue Themen, die man lösen muss! Insgesamt ist es aber unglaublich motivierend - bei so einem Event ziehen viele Menschen gemeinsam an einem Strang. Mit Georg Kindel, Christina Zappella-Kindel und Elisabeth Sereda haben wir Veranstalter & „Macher“ kennenlernen dürfen, die ihre Arbeit sehr professionell angehen. Nicht umsonst hat Georg Kindel in den 2000er Jahren die World Awards gegründet, bei denen unter anderem bereits Michael Douglas, Morgan Freeman, Richard Brandson und viele mehr ausgezeichnet wurden. Für mich und das Team des Tourismusverbandes ist es eine neue Erfahrung – wir haben zwar bereits zahlreiche Musikveranstaltungen und Kongresse organisiert, ein Filmfestival war noch nicht dabei Das Schöne ist, wenn man sieht, wie das Programm jetzt schon Form angenommen hat und welche Resonanz bereits im Vorfeld da ist, dann spürt man, dass hier etwas mit Potenzial für die Zukunft entsteht."
Über das Programm
Das CALL Film Festival versteht sich als Plattform für „Movies with a Cause“ und bündelt sein Programm rund um die beiden inhaltlichen Schwerpunkte „CALL for Nature“ und „CALL for Peace“. Gezeigt werden über 20 nationale und internationale Filme, die sich mit zentralen Fragen unserer Zeit wie Umwelt, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinandersetzen. Ergänzt werden die Screenings durch ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Publikumsgesprächen, Q&A-Sessions, Präsentationen und Masterclasses, die den direkten Austausch zwischen Filmschaffenden, Gästen und Publikum ermöglichen.
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