St. Veits Krankenhaus light

So soll das neue Gebäude aussehen.
  • So soll das neue Gebäude aussehen.
  • Foto: SALK
  • hochgeladen von Julia Hettegger

Baubeginn: November 2010; Fertigstellung: Dezember 2011; Projektinhalt: 36 Patientenbetten; Errichtungskosten 4,42 Millionen Euro – das sind die Eckdaten zum Projekt Psychiatrische Rehabilitation St.Veit.

ST. VEIT (jb). Bereits im Jahr 2007 wurde den Salzburger Landekliniken von der Landesregierung die Bewilligung zur Errichtung einer Rehabilitationsabteilung für psychische Erkrankungen in der Landesklinik St. Veit erteilt. Der Betrieb im Umfang von 15 Patienten wurde Ende 2007 in den Räumlichkeiten der Landesklinik St. Veit aufgenommen. Vergangene Woche erfolgte nun der Spatenstich für das neue Gebäude der Psychiatrischen Rehabilitation, welche die 15 bereits bestehenden Betten mit 21 weiteren ausbauen soll. Die Errichtungskosten belaufen sich auf 4,42 Millionen Euro – gut investiert, denn, so ÖVP-Gesundheitssprecherin LAbg. Gerlinde Rogatsch: „Der Bedarf an psychiatrischer medizinischer Betreuung und Rehabilitation ist seit Jahren steigend. Rund 10.000 Menschen mit psychischer Erkrankung werden jährlich in Salzburgs Spitälern behandelt.“ Daher ist der Ausbau der Psychiatrischen Reha im LKH St. Veit ein notwendiger und richtiger Schritt – Einigkeit unter den Anwesenden.

Krankenhaus mit Hotelcharakter
Für die Psychiatrische Reha St. Veit wurde eine eigene Gesellschaft, die „Psych.-Reha GmbH“, die zu je 50 Prozent von den SALK und Pro Mente Reha Österreich GmbH betrieben wird, gegründet. „Bis Dezember 2011 soll das ‚Krankenhaus light‘ fertiggestellt sein“, so Projektleiter Michael Schwarz vom Team Masterplan SALK 2020. Im Krankenhaus mit Hotelcharakter werden die Einzelzimmer nicht mit den üblichen Krankenhausbetten ausgestattet, sondern mit Hotelbetten. Darüber hinaus tragen bequeme Sitzmöglichkeiten und Holzfußböden zur Erholung der Patienten bei. „Die Struktur des Gebäudes wurde aber dennoch so angelegt, dass es jederzeit in ein Krankenhaus umgewandelt werden kann“, macht Projektleiter Schwarz auf die optimale Kombination von Krankenhaus- und „Wohlfühlzimmern“ aufmerksam.

Spitalsstandort aufgewertet
Einer, der sich ganz besonders über die Errichtung der Rehabilitation freut, ist Ortschef Sebastian Pirnbacher: „300 Arbeitspendler aus meiner Gemeinde freuen sich darüber, dass wir mit dem Projekt viele gute und hochqualifizierte Arbeitsplätze in unseren Ort beheimaten konnten.“ Dass die Kurgemeinde beim Gesundheitssektor am Ball bleiben möchte, ist mit dem Wunsch, auch eine Onkologische Rehabilitation in St. Veit zu etablieren, hinlänglich bekannt. Auch dieses Projekt würde sich gut in die Reihe der bereits bestehenden und sich im Bau befindlichen Objekte einreihen: „Mit der Standortwahl St. Veit werden Synergien geschaffen, denn alle Errichtungen des Krankenauses können von den Patienten mitbenutzt werden“, so LR für Gesundheit und Soziales, Erika Scharer, „Es ergibt sich eine Win-Win-Situation einerseits durch die Verbesserung der psychiatrischen Versorgung und anderer seits durch die Nutzung der Einrichtung und der verfügbaren Kapazität des Krankenhauses.“

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