FF-Einsatz Tullnerbach
Frontal-Crash im Irenental, Fronleichnamsprozession unterbrochen
- Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich im Irenental am Fronleichnamstag.
- Foto: Walter Eduhi
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Am Donnerstag, den 04. Juni 2026, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Irenental und Tullnerbach kurz vor Mittag zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Irenentalstraße, unweit des Klosters, alarmiert. Laut Erstmeldung war eine Person in einem Auto eingeklemmt.
TULLNERBACH. Die FF Irenental war gerade mitten in der Fronleichnamsprozession, als der Alarm ausgelöst wurde. Natürlich rückten die Einsatzkräfte umgehend ein. Auch bei der FF Tullnerbach kam die Alarmierung über den Verkehrsunfall rein, die eigentlich gerade mit den Vorbereitungen für den Feuerwehrheurigen beschäftigt waren.
Kollision zwischen Quad und Auto
Mit einem voll besetzten Rüstlöschfahrzeug und Mannschaftstransportfahrzeug traf die FF Tullnerbach bei der Ortseinfahrt ein. Bei der Erkundung stellte der Einsatzleiter fest, dass ein Pkw und ein Quad frontal kollidiert waren. Glücklicherweise war aber keine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt.
- Einsatz für Feuerwehren, Rotes Kreuz, Notarzt und Polizei.
- Foto: Michael Sabadello
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Die Familie im Pkw kam gerade von der Fronleichnamsprozession, als sich der Unfall ereignete. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes übernahm die Feuerwehr die Erstversorgung der fünf verletzten Personen. In der Mannschaft der FF Tullnerbach ist der Sachbearbeiter für den Feuerwehrmedizinischen Dienst (FMD) selbst ausgebildeter Notfallsanitäter. Parallel wurde die Unfallstelle abgesichert und der Brandschutz sichergestellt.
Hubschraubereinsatz
Um den schwer verletzten Quad-Lenker rasch zu versorgen, wurde der Notarzthubschrauber Christophorus 9 alarmiert. Er konnte unmittelbar neben der Unfallstelle auf einer Wiese landen und die Verletzten ins Krankenhaus Tulln fliegen. Um den Pkw bergen zu können, wurde die Freiwillige Feuerwehr Purkersdorf mit dem Kranfahrzeug nachalarmiert.
- Zum Abtransport des verletzten Quad-Lenkers wurde der Notarzthubschrauber Christophorus 9 alarmiert.
- Foto: Michael Sabadello
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Nach dem Eintreffen der weiteren Blaulichtorganisationen unterstützten die Feuerwehren bei der Versorgung der Beteiligten und den notwendigen Maßnahmen an der Unfallstelle. Auch wurden ausgetretene Betriebsmittel gebunden und die Fahrbahn von Fahrzeugteilen und Verunreinigungen gereinigt.
- Nach Abschluss der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten konnte die Einsatzstelle geräumt und die Einsatzbereitschaft der eingesetzten Kräfte wiederhergestellt werden.
- Foto: Michael Sabadello
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Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten und der polizeilichen Unfallaufnahme blieb die Irenentalstraße für rund eineinhalb Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Ursache des Verkehrsunfalls ist derzeit unbekannt und Gegenstand laufender polizeilicher Ermittlungen.
Voller Einsatz der Blaulichtorganisationen
Es waren drei Freiwillige Feuerwehren mit neun Einsatzfahrzeugen und 38 Feuerwehrmitglieder bei dem Verkehrsunfall im Einsatz. Seitens des Rettungsdienstes waren sechs Fahrzeuge, darunter der Bezirkseinsatzleiter des Roten Kreuzes sowie der ACN (Acute Community Nurse)-Dienst, vor Ort. Die Polizei unterstützte mit zwei Fahrzeugen.
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