Marschall und Luxemburg nicht auf Wahl-Stimmzettel

Robert Marschall hat einen Wahlvorschlag beim Innenministerium eingebracht, jedoch ohne die gesetzlich geforderten 6.000 Unterstützungserklärungen.
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  • Robert Marschall hat einen Wahlvorschlag beim Innenministerium eingebracht, jedoch ohne die gesetzlich geforderten 6.000 Unterstützungserklärungen.
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  • hochgeladen von Tanja Waculik

GABLITZ/Ö. Nun ist es fix: Der Gablitzer Robert Marschall, Obmann der EU-Austrittspartei, und Adrien Luxemburg, Künstler mit Atelier in Gablitz, konnten innerhalb der vorgegebenen Frist nicht die geforderten 6.000 Unterstützungserklärungen einbringen. Sie scheiden daher im bevorstehenden Rennen um das Bundespräsidenten-Amt endgültig aus.

Wie berichtet will Robert Marschall die Wahl nun anfechten. Auf seiner Website marschall2016.at schreibt er dazu wie folgt: "Es waren leider nicht mehr, als die vom – aus meiner Sicht verfassungswidrigen – Bundespräsidentenwahlgesetz geforderten 6000. Mehr als 6000 Unterstützungserklärungen hätte mir die Kandidatur deutlich leichter gemacht, weil ich mir Rechtsstreitereien und eine Wahlanfechtung erspart hätte. Sei es drum. Jetzt muß ich eben den beschwerlicheren Weg über eine Wahlanfechtung beim Verfassungsgerichtshof gehen. Als EU-Gegner ist man aber Kummer mit den Behörden und dem Verfassungsgerichtshof gewohnt."

Adrien Luxemburg wiederum dankt auf seiner Website deinkandidat.at allen Unterstützern und kündigt, wie berichtet, ein Buch über seinen nunmehr 107-tägigen "Wahlkampf" an.

ZUM NACHLESEN:

Robert Marschall im Bezirksblätter-Interview
Adrien Luxemburg im Bezirksblätter-Interview
Robert Marschall wittert "verfassungswidriges Vorgehen" bei Bundespräsidenten-Wahl
Präsidentschaftskandidat Luxemburg im Endspurt

Robert Marschall hat einen Wahlvorschlag beim Innenministerium eingebracht, jedoch ohne die gesetzlich geforderten 6.000 Unterstützungserklärungen.
Adrien Luxemburg wollte antreten "um das Amt des Bundespräsidenten zu retten“.

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