22.06.2017, 17:16 Uhr

Aktion "Jahreswunsch": Top Gun-Feeling für Bewohner des SeneCura Purkersdorf

vlnr vorne: BewohnerInnen Alfred Haunschmid, Karoline Köck, Marie Bruckmüller, Walter Distel, Kurt Peschek und Walter Blazsek; vlnr hinten: Georg Wasserer und Marcel Mattis vom ASB Purkersdorf, Direktorin Martina Schmit, ehrenamtliche Mitarbeiter Elfriede Hohenwarter und Peter Türkel (Foto: SeneCura)
PURKERSDORF (red). Für den Fall, dass jemand glaubt, dass Alter oder körperliche Beeinträchtigungen den Hunger auf Abenteuer verderben könnten, der irrt gewaltig, wie vier Bewohner des SeneCura Sozialzentrums Purkersdorf kürzlich unter Beweis stellten. Denn sie wagten sich unlängst hoch in die Lüfte.

Aufregung war groß

Nach dem Mittagessen ging es mit dem SeneCura-Bus und dem Arbeiter Samariter Bund Purkersdorf zum Flughafen nach Gneixendorf bei Krems, wo schon die Motoren einer viersitzigen Maschine warm liefen. Marie Bruckmüller und die Herren Christian Neumann, Kurt Peschek und Oswald Kolb konnten es schon kaum erwarten, mit diesem kleinen Flugzeug einen Rundflug über die Wachau zu erleben.

Schon alleine das Besteigen dieser kleinen Flugzeuge ist für gebrechlichere Personen eine Herausforderung, die aber mit Hilfe der einfühlsamen Hände und Muskelkraft von vier Herren, dem Piloten Marcus Türk, Pflegeassistent Erik Vargas Gonzalez, Georg Wasserer und Marcel Mattis vom Arbeiter Samariter Bund Purkersdorf, reibungslos gemeistert werden konnte. Den Ausflug ermöglicht hat vor allem Franz Nefischer, der den Flughafen Gneixendorf mit aufgebaut hat, und auf die Anfrage von Direktorin Martina Schmit sofort zugesagt hatte, den Bewohnern dieses Abenteuer zu ermöglichen.

Umfangreiche Führung

Aber nicht nur ein Rundflug stand für diese vier Bewohner am Programm. Für die Begleitpersonen wurde ein informatives und kurzweiliges Rahmenprogramm zusammengestellt. Das gesamte Fluggelände Gneixendorf wurde besichtigt, alles genauestens erklärt, die Hangars inspiziert, die Hagelflieger intensiv begutachtet und auch der Christophorus 2 Hubschrauber des ÖAMTC wurde bis ins kleinste Detail erklärt.

Nach zwei Rundflügen und der Besichtigungstour waren alle rechtschaffend müde und konnten sich im Flughafenrestaurant bei Eisbechern und kühlen Getränken erfrischen.

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